Iron Maiden - Somewhere in Time

Sechs Alben in sechs Jahren und die Eiserne Jungfrau wird nicht müde. Im Gegenteil, sie befindet sich zu dem Zeitpunkt auf den Höhepunkt ihrer Karriere. „Somewhere in Time“ prescht diese Reihe weiter voran und erschien am 29. September 1986.


Produziert wurde es von Martin Birch und für die Aufnahmen wurden gleich drei Locations ausgewählt, die sich einmal um den Globus verteilten. In den „Compass Studios“ in Nassau auf den Bahamas wurden Bass und Schlagzeug aufgenommen.


Adrian Smith bestand allerdings darauf, in den „Wisseloord Studios“ in Hilversum/ Niederlande weiterzuarbeiten, um dort Gitarre und Gesang aufzunehmen. Finalisiert wurde das Album dann in den „Electric Lady Studios“ in New York City.


Erfahre jetzt spannende Hintergrundinfos zum Album


Somewhere in Time Fan Facts

<b>Somewhere in Time Fan Facts</b>
Das Cover ist stark von dem Film „Blade Runner“ aus dem Jahr 1982 inspiriert
„Wasted Years“ ist das erste Lied von Adrian Smith
Zum ersten Mal wurden Synthesizer eingesetzt
Zeitlassen: Aufgrund vom ersten Live-Album, arbeite die Band erstmals zwei Jahre lang an dem Album

Erste Unstimmigkeiten: Bruce vs. Band

Bei der Entstehung des Albums wurden zum ersten Mal Unstimmigkeiten in der Band deutlich. Bruce Dickinson schrieb an keinen der Songs mit, dagegen engagierte sich Adrian Smith umso mehr. Der Sänger wollte, dass es für die Band mehr in eine akustische Richtung geht, was alle aber ablehnten. Steve Harris sagte dazu später, dass er nichts gegen akustische Nummer hätte, das Ding wäre aber, dass die Songs von Bruce einfach zu wenig Druck für ein Iron Maiden Album hätten.


Cover – ein Meisterwerk?


Über das Beatles-Cover zum „Sgt. Pepper“-Album wurden bekanntlich ganze Doktor-Arbeiten geschrieben. Komplex ist es auch bei diesem Album-Cover und der Rückseite, das vom Hauszeichner Derek Riggs gefertigt wurde. Es sind über 30 Verweise versteckt, die auf die Band, frühere Alben und dem zeitlichen Kontext verweisen.


Zum Beispiel wird Schlagzeuger Nicko mit einer Fliegerbrille gezeigt, da er kurz vor dem Album einen Pilotenschein gemacht hatte. Dazu sind im Hintergrund Pyramiden zu sehen, die an „Powerslave“ erinnern und auf der Digitaluhr wird die Zeit 23:58 angezeigt, eine Referenz auf den Songs „2 Minutes to Midnight“.


Das Underdog-Album?


Insgesamt ist das Album sehr beliebt bei den Fans und gilt als unterschätzt. Denn neben „Stranger in a Strange Land“ wurde auch „Wasted Years“ ausgekoppelt und gilt als einer der besten Songs, die jemals von Maiden rausgehauen wurden.

<b>Erste Unstimmigkeiten: Bruce vs. Band </b>