Nicko McBrain

Der Drummer von Iron Maiden heißt bĂŒrgerlich Michael Henry McBrain und wurde am 5. Juni 1952 in Hackney, London geboren. Seine Eltern verpassten ihm frĂŒh den Spitznamen „Nicko“, da sein Lieblingsteddy Nicholas hieß.


Bereits mit zehn Jahren entdeckte er das Schlagzeug fĂŒr sich, erstmal aber trommelte er eifrig auf den heimischen KĂŒchengerĂ€ten rum. Mit zwölf Jahren bekam er sein erstes richtiges Drum-Set von seinem Vater geschenkt. Eifrig coverte er Beatles und Rolling Stones Songs. Bereits mit 14 Jahren spielte er dann in Pubs und auf Hochzeiten.


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Nicko McBrain Fan Facts

<b>Nicko McBrain Fan Facts</b>
Bevor McBrain Schlagzeuger bei Iron Maiden wurde, spielte er den Teufel im „The Number of the Beast“- Musikvideo und die Bestie auf der „Roadtour“
Er hält immer wieder zahlreiche Schlagzeug-Workshops ab
Seit dem Umstieg auf das DW-Fußpedal im Jahr 2000 spielt McBrain barfuß, er habe so „mehr Freiheit“ beim Spielen
Mit Ausnahme des Liedes „New Frontier“ auf dem Album „Dance of Death“ war Nicko bei Iron Maiden nie am Songwriting beteiligt
Er ist im zehnteiligen „Listen With Nicko!“-Zyklus in der „The First Ten Years“-Singlebox als Erzähler von Witzen, die er selbst geschrieben hat, zu hören
Er hat zahlreiche Neben-Projekte und Interessen, so eröffnete er 2009 ein Rock'N'Roll Restaurant in Florida, daneben spielt er leidenschaftlich Golf und sammelt Autos von Jaguar

Der lange Weg zu Maiden

Die erste Band, die er 1971 mitgrĂŒndete, war die Rock-Band „Charlie“. Nach kurzer Zeit stieg er allerdings wieder aus. Nach einem kurzen Stopp bei der Band Streetwalkers, landete er schließlich in der Band vom kanadischen Bluesmusiker Pat Travers. Aber erst der Einritt bei der französischen Band „Trust“ brachte ihn auf den richtigen Pfad zu Iron Maiden. Mit der Formation spielte er im Vorprogramm der 81er „Killer World“–Tour und machte fĂŒr sich Werbung, gerade Steve Harris gefiel sein Schlagzeugspiel. 1982 fragte die Band ihn schließlich, ob er ihren Drummer Clive Burr ersetzen möchte. Er willigte ein und komplettierte das Erfolgs-Line-Up der 80er. Seit dem Album „Piece of Mind“ von 1983 hat er seinen festen Platz am Schlagzeug und trommelte Iron Maiden auf Erfolgskurs.


Nicko – ein Octopus am Schlagzeug


Aufgrund seiner besonderen Spielweise wird er laut seinem Techniker, Steve Gadd, von anderen Drummern als Octopus bezeichnet. Das wĂŒrde wohl auch Adrian Smith unterstreichen, der das Spiel von Nicko aufgrund der Wendigkeit und Schnelligkeit schĂ€tzt. Der explosive Sound ist ein Grundpfeiler von Iron Maiden und trĂ€gt zum Erfolg seinen maßgeblichen Beitrag. Auch Steve Harris schĂ€tzt seinen Drummer: „Er kann alle Arten von Musik spielen. Schlagzeuger von anderen Bands sitzen hinter ihm, um zu sehen, was er tut.“ FĂŒr die Entwicklung der Band war die Besetzung von Nicko eine enorme Bereicherung.


Wie Steve feststellt, ist es wesentlich einfacher fĂŒr einen Songwriter mit einem Schlagzeuger zu arbeiten, der sein Instrument so beherrscht wir Nicko. Dass er ĂŒber die Lobeshymnen seiner Bandkollegen hinaus, als einer der besten und einflussreichsten Heavy Metal Schlagzeugern der Welt gilt, spricht fĂŒr sich.


Die Folge von Bruces Krebserkrankung fĂŒr Nicko


Nachdem sein Bandkollege Bruce 2014 die Diagnose Krebs erhalten hat, stieß das sofort Bedenken bei Nick los. Nachdem die Band das Album „The Book Of Souls“ aufgenommen hatte, kam Bruce mit der Nachricht um die Ecke, dass er tatsĂ€chlich mit der heimtĂŒckischen Krankheit zu kĂ€mpfen hatte. Nick versetzte die Nachricht in einen Schockzustand: „Es veranschaulichte mir, dass ich die ganze Zeit dabei war, eine riesige Dummheit zu begehen“. Die Rede ist bei ihm von seinem ĂŒbermĂ€ĂŸigen Alkoholkonsum. Er machte sich nicht nur Sorgen um seinen SĂ€ngern, sondern auch um seine eigene Gesundheit. Der Verzicht ist fĂŒr ihn seitdem ein tĂ€glicher Kampf, denn Alkohol ist gerade in im Rock-Business permanent prĂ€sent. Ganz verzichten möchte er dennoch nicht, nur geht er es wesentlich bewusster und reflektierter an.


<b> Der lange Weg zu Maiden</b>