Bandmaskottchen Eddie

Edward the Head, wie das Maskottchen bürgerlich heißt, wurde Anfang der 80er Jahre geboren. Er ist das gemeinsame Kind von Iron Maiden und zu ihrer Schande mussten sie es seit dem ersten Cover-Artwork mit sich rumtragen. Seitdem sind sie es nicht mehr losgeworden. Was'n Ärger! Oder was für ein Glück, denn diese Figur ergänzt bestens das Band-Image. Wir lieben Eddie!


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Eddie Fan Facts

<b>Eddie Fan Facts</b>
2008 wurde er beim Metal Hammer Golden Gods mit dem "Icon Award" ausgezeichnet.
Bei dem Skateboard-Game „Tony Hawk's Pro Skater 4“ kann man auch mit Eddie durch die einzelnen Levels skaten.
Der Name geht auf den englischen Akzent zurück. Steve Harris meinte mal, dass aus dem ursprünglichen "The Head" ein „Ead“ wurde.
Eine Figur viele Zeichner – insgesamt haben acht Künstler die Figur in der Karriere von Iron Maiden gezeichnet

Der Erschaffer

Der einschlägige Geburtenhelfer war ganz klar der Zeichner Derek Riggs. Der aus Groß-Britannien stammende Autodidakt flog einst von der Kunsthochschule und wusste dann erst einmal nicht weiter. Da kam es ihm gerade recht, dass die Band auf der Suche nach einem geeigneten Cover-Artwork für ihr erstes Album waren. Seine ersten Entwürfe waren dem Management allerdings noch zu punkig, woraufhin er der Figur ein paar Haare anlegte und zack, war das erste Cover von Iron Maiden geboren.


Das kam so gut an, dass Derek in der Folgezeit weitere 60 Cover gestaltete, allerdings wie Derek verriet, war die Arbeit mit dem Management nicht immer einfach. Bei der Gestaltung zu „No Prayer for the Dying“ wurde die Zusammenarbeit schließlich beendet.


Die Gestaltung der Figur geht auf seinen leidenschaftlichen Comic-Konsum und der zombiehaften Haltung der Punks seiner Zeit zurück. Bei jedem Cover und jeder weiteren Verwendung wurde das Aussehen abgeändert. Das war durchaus auch mal provokativ.


Eddie – der alte Spalter


Eddie schlüpft auf jedem Cover in eine andere Rolle, die stets sehr viel Raum für Interpretationen offen lassen. Man benötigt schon fast ein Kunststudium, um das alles zu verstehen, manche dagegen sind recht eindringlich. Zombies sind ja in der Regel recht eigentümliche Typen und machen eh was sie wollen. Wie zum Beispiel auf dem Cover-Artwork zur Single "Sanctuary" vom Debütalbum


Eddie hängt über der Leiche von Margaret Thatcher und ist mit einem Messer zu sehen. Autsch, das war wohl ein wenig zu viel. "Geht mal gar nicht" – so der Vorwurf, die Rufe kamen auch aus eigenen Reihen. Eddie sorgt für ordentlich Spannung bei Iron Maiden aber auch über die Band-Grenzen hinaus.


<b>Der Erschaffer </b>

Keine brave Kirchenmaus

<b>Keine brave Kirchenmaus</b>

Es ist ja seit jeher so, dass gerade Heavy Metal Bands mit Lyrics und Artwork provozieren. Iron Maiden ist da keine Ausnahme. Gerade in den 80er Jahren, als dieser Stil noch recht neu war, fiel es insbesondere der Kirche schwer, das alles einzuordnen. Eddie hätten manche am liebsten gleich verboten. In den USA führte die Veröffentlichung von „The Number of the Beast“ im Jahr 1982 dazu, dass christliche Gruppierungen sogar meinten, die Band sei ein Haufen voller Satanisten.


Sie ermutigten daraufhin ihre Gefolgschaft Alben zu zerstören. Der Manager Rod Smallwood meinte, dass diese Gruppen zunächst die Platten verbrannten und anschließend mit einem Hammer zerstörten. Destroying Music? Da wurde sogar noch eine Schippe oben drauf gelegt, wie 1992 in Chile, wo es zu einem Auftrittsverbot kam. Au Backe, da haben die bibeltreuen Christen einiges falsch verstanden - der Promo hat es nicht geschadet.


Eddie, die größte Ikone des Heavy Metals


Dieser Satz stammt nicht von Iron Maiden selbst, sondern ist eine Feststellung von verschiedenen Medien und Musikern, unter ihnen auch Lars Ulrich von Metallica oder Joey Jordison von Slipknot.


Eddie ergänzt als Motiv bestens den Sound von Iron Maiden!