Comics

Comics haben in der Gothic Szene ihren festen Platz. Selbst in den einschlĂ€gigen Szenemagazinen sind immer wieder Comicbilder zu sehen. Am bekanntesten ist wahrscheinlich „Dead“, der im klassischen Old-Grufti-Style durch seinen Alltag lĂ€uft und fĂŒr Lacher sorgt. Doch auch ComicbĂŒcher finden in der „Schwarzen Szene“ ihre AnhĂ€nger, zum Beispiel die Sandman-Reihe von Neil Gaiman. Auch viele klassische Horrorgeschichten wurden als Comic veröffentlicht und sind heute echte SammlerstĂŒcke.


Recht aktuelle Comics, die in der Szene gelesen werden, sind die von Roman Dirge. Er hat „Lenore, the Cute Little Dead Girl“ erfunden. Literaturfreunde des dunklen Genres bemerken sofort ihren Namen. Er stammt aus dem gleichnamigen Gedicht von Edgar Allan Poe. Lenore ist untot und spielt mit allerlei bizarren Geschöpfen. Es herrscht ein schwarzer Humor in doppelter Hinsicht. Ähnlich beliebt sind Comics wie Nemi oder Emily Strange. Auch hier stehen dĂŒstere MĂ€dels im Mittelpunkt der Geschichten.


Einen Comic muss man im Zusammenhang mit der Schwarzen Szene einfach erwĂ€hnen: „The Crow“. Die Graphic Novel von James O’Barr wurde Ende der 80er Jahre veröffentlicht und spĂ€ter verfilmt. Die erste Ausgabe der Reihe war ĂŒbrigens Ian Curtis gewidmet. Er ward er SĂ€nger von Joy Division, eine der bekanntesten Post-Punk-Bands.