Das Album der Woche: No Use For A Name

No Use For A Name - Band
No Use For A Name und das Album der Woche? Ja, das geht. Trotz des Todes von Tony Sly und der Tatsache, dass diese Band Geschichte ist, kann man die Musik feiern. Insbesondere dann, wenn es sich um ein solch tolles Album wie „Rarities Vol 2: The Originals“ handelt! Aber lest selbst! No Use For A Name sind meine Jugend. Ja, ich mag alt sein, aber diese Band begleitet mich schon derart lange, dass ich dies so altbacken schreiben muss. Ich kann es nicht mal genau sagen, wann diese Band in mein Leben trat. Es müsste aber das Debüt „Incognito“ aus dem Jahre 1990 gewesen sein. Wieso? Nun, dies war der Höhepunkt meines Daseins als Skater. Das Brett war quasi immer an meiner Seite. Schule, Freizeit und sogar bei den ersten Dates. Wo ich war, da war auch mein Skateboard. Nun hat dieses rollende Ding mir sicher nicht nur Freude beschert. In der schwäbischen Provinz spielte man Fußball und war kein Skater. Zumindest war dies bei 99,9999% der Jungs so. Als Aussenseiter abgestempelt, lebte ich meinen „Lifestyle“ aus. Und genau hier schließt sich der Kreis wieder. Denn Bands wie NoFX, Pennywise und Co waren mein Ding. Und dazu gesellte sich dann eben auch No Use For A Name.
No Use For A Name - Tony
Tonny Sly von No Use For A Name. Mit 41 Jahren verstarb der Mann im Schlaf. (c) by Wikipedia.com

Wo No Use For A Name lief, war gute Laune Programm

No Use For A Name machten ihr Ding herrlich. Die Musik versprühte gute Laune und man war positiver Dinge, wenn man ein Album der Band auf den Ohren hatte. Songs wie „Justified Black Eyes“ „Stunt Double“ oder auch „Dumb Reminders“ sorgten für gute Stimmung, trieben einen an und machten einen tristen Alltag immer wieder glorreich. Legendär ist „¡Leche con Carne!“ oder auch „Making Friends“. Insbesondere „Making Friends“ mit Chris Shiflett an der Gitarre sind Meilensteine, wenn es um Fun-Punk oder Skater-Punk geht. Der heutige Foo Fighters Gitarrist war zwischen 1995 und 1999 teil der Truppe, bevor er seine heutige Passion fand. Sei es drum, denn selbst nach „More Betterness!“ konnten die Herren überzeugen. „Hard Rock Bottom“, „Keep Them Confused“ und „The Feel Good Record Of The Year“ sollten folgen, bevor 2012 Tony Sly im Alter von 41 Jahren im Schlaf verstarb. No Use For A Name waren Geschichte!
No Use For A Name - Cover
Hits, Hits und nochmals Hits! Diese Band hat so viele gute Songs und diese sind hier zu finden!

Rarities Vol 2: The Original – ein ganz besonderes Album

Nun gibt es mit „Rarities Vol 2: The Originals“ ein best-Of der besonderen Art. 2017 legte das Label Fat Wreck schon eine „Best-Of“ vor, die quasi Cover-Songs umfasste. Nun quasi der Nachschlag mit „Rarities Vol.2: The Originals“, welcher die Hits der Band umfasst. 15 Songs insgesamt und ja mit all den Juwelen. Songs wie „International You Day“ kommen ebenfalls zum Vorschein wie „Dumb Reminders“. „Justified Black Eyes“, „Sara Fisher“ oder auch „Friends Of The Enemy“ fehlen natürlich auch nicht. Insgesamt eine wunderbare Zusammenstellung! Insbesondere der Umstand, dass nicht wenige Songs in der ursprünglichen Demo-Version vorgelegt werden, macht dieses Album zu einem ganz besonderen. Keine Sorge, wir sprechen nicht von Proberaum-Aufnahmen, sondern von alternativen und oft härteren Versionen bekannter Songs. Super Ding, welches ihr haben solltet. Unser Album der Woche bei EMP!

Kategorien: MUSIK Peter

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