Iron Maiden - Powerslave

Die Band hatte sich zu einer festen Formation eingespielt und mit der selben Besetzung zwei Alben nacheinander aufgenommen. „Powerslave“ war das fünfte Album im fünften Band-Jahr und erschien am 3. September 1984.


Um weiter auf Kurs zu bleiben, wählten sie das „Compass Point“-Studio in Nassau auf den Bahamas. Es hat der Band so gut gefallen, dass sie die Arbeit dort fortsetzten.


Schmuddelwetter in London oder Sonne unter Palmen? Sollte klar sein, warum die Entscheidung getroffen wurde.

Powerslave Fan Facts

<b>Powerslave Fan Facts</b>
Dave Murray, Bruce Dickinson und Steve Harris gaben 2008 an, dass der "Rime of the Ancient Mariner" der Song ist, den sie am liebsten Live spielen
Der Song "Flash of the Blade" befindet sich auf dem Soundtrack vom Horror-Film „Phenomena“
2017 setzte das Rolling Stone-Magazine das Album auf Platz 38 der "100 Greatest Metal Albums of All Time"
Seriensüchtig: Wie schon bei dem Song „Prisoner“ geht die Inspiration bei „Back in the Village“ auf die Serie „Nummer 6“ zurück

Groß denken – Maiden auf dem Weg zur Weltmacht

Das Album-Cover spiegelt wieder, auf welchen Kurs Iron Maiden sich befand. Derek Riggs ahnte bei dem Entwurf schon, was folgen sollte. Eddie ist eine Statue eines Pharaos, die auf einem riesigen Thron vor einer Pyramide sitzt. Unter seinen Händen befindet sich je eine Sphinx. Wie die Ägypter einst, gelang es Maiden mit dem Album zu einer Weltmacht.


Bei den Songs machten sie keine halben Sachen, "Rime of the Ancient Mariner" ist über 13 Minuten lang und auch „2 Minutes to Midnight“ zählt zu den top Five der besten Songs von Iron Maiden, wobei die Hymne „Ace High“ schon voll auf die Zwölf geht.


Heavy Metal vs. Eisernen Vorhang


Bei der folgenden „World Slavery“-Tour spielte die Band auch in den Ostblock-Staaten, die damals noch zur Sowjetunion zählte. Das Publikum dort hatte Bands dieser Größenordnung noch nie gesehen. Völlig verrückt. Los ging es 1984 im August in Polen, das letzte Konzert war im July 1985 in Kalifornien. Die Tour führte sie auch nach Südamerika - bei „Rock in Rio“ spielten sie vor 300,000 Menschen.


Ace High – Erfolge


„Powerslave“ landetet auf Platz 2 der UK-Charts. Die harte Arbeit zahlte sich aus – laut Nicko McBrain und Adrian Smith wurde die Band aufgrund des Albums "sehr schnell" bekannt. Achtung: Groupie-Fan-Alarm! In Brasilien warteten Hunderte von Fans vor Hotels und Restaurants, um die Band zu sehen. Als Singles wurden „Aces High“ und „2 Minutes to Midnight“ ausgekoppelt, selbst nach 100 Mal anhören kommt da keine Langeweile auf. Das Album und die anschließende Tour hatte Iron Maiden zu globalen Megastars gemacht.


<b>Groß denken – Maiden auf dem Weg zur Weltmacht </b>