Geschichten

Hexen, Vampire, schaurige Kreaturen, Vergänglichkeit, Geister, Friedhöfe Angst und Dunkelheit: Gothics lieben Geschichten mit düsterem Touch. Vor allem die Grusel- und Horrorliteratur hat es der Szene angetan. Hier werden Ideen fürs Outfit gestohlen, hier schaut man sich rätselhafte Namen ab und hier lehnt man sich in Lesungen zurück und genießt den kalten Schauer. Die beliebtesten Geschichten sind wohl die um Dracula und andere Vampire – zum Beispiel um Lestat und Louis von Anne Rice. Auch Nosferatu ist ein Begriff. Die „Symphonie des Grauens“ erschien 1922 als Spielfilm. Die Geschichte war gespickt mit Vampiren, okkulten Symbolen, Romantik und Musik. Auch Schauergeschichten rund um Gespenster, Übersinnliches und Mysteriöses sind bei Gothics gefragt.


Einen großen Einfluss auf die Schwarze Szene haben auch Geschichten unserer Zeit. Sie müssen nicht einmal in Büchern stehen. „The Crow“ basiert zum Beispiel auf einem Comic. Die Geschichte um Eric Draven, der an Halloween stirbt und – begleitet von einer Krähe – von den Toten zurückkehrt, um sich zu rächen, ist sehr bekannt in der Schwarzen Szene. Eric Dravens Outfit aus der Verfilmung wurde zigfach in der Gothic Szene kopiert. Gothics lieben außerdem die Geschichten rund um die Addams Family oder auch Geschichten aus Computerspielen, wie zum Beispiel „Alone- in-the-Dark“. Klassische Gothic-Horrorgeschichten im Heftbereich sind zum Beispiel John Sinclair, Dämonenkiller oder Professor Zamorra.