Fantasy

Die Fantasy-Literatur beinhaltet etwas, das Gothics über das Morbide hinaus auch mögen: alte Sagen, Mythologie und die Möglichkeit, in eine Parallelwelt zu fliehen. In Fantasy-Geschichten geht es darum, im Kampf das Böse zu besiegen. Dabei begegnet man Monstern, Drachen, exotischen und verwunschenen Orten und übermenschlichen Fähigkeiten. Oft wird auch die Fantasy mit der Nachbar-Disziplin „Science-Fiction“ kombiniert. Eine Verbindung zum Ursprung der Gothic Szene gibt es bei den Autoren, die oft sowohl Schauerliteratur als auch phantastische Literatur geschrieben haben. Im Cthulhu-Mythos von H.P. Lovecraft findet man zum Beispiel Elemente aus den Genres Science-Fiction, Horror und Fantasy. Das Cthulhu-Monster wird in der Szene gerne als Stoffmotiv, Brosche oder Kette getragen, vornehmlich im Steampunk.


In einem Umfeld aus Zauberern, Elfen, Monstern und Hexen fühlen sich Gothics wohl. Die Fantasy-Motive halten natürlich auch Einzug in den Kleiderschrank, sei es auf T-Shirts oder auf Buttons und Patches. Wie auch bei der Schauerliteratur, bedient sich die Schwarze Szene bei den Fantasyautoren, wenn es um Namen aller Art geht: Bandnamen, Tiernamen, Spitznamen. Auch bei Tattoos und anderen künstlerischen Bildmotiven ist die Fantasy ein Vorbild. Bei den Body-Modifications sind es die Elfenohren, die in der Schwarzen Szene sehr beliebt sind. Hierbei werden die echten Ohren „angespitzt“. Filme, Computer- und Rollenspiele aus der Fantasy-Abteilung begeistern das „schwarze“ Publikum ebenfalls.