Tourniquets, hacksaws and graves

CD
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Artikelbeschreibung

Schon beim letzten Album hatte man das Gefühl, Autopsy wären die abgrundtief kaputte Death Metal-Reinkarnation der alten Canrivore. „Tourniquets, hacksaws and graves“ legt noch ein paar Scheite aufs Höllenfeuer. Von Altersmilde ist hier keine Spur.

Allgemein

Artikelnummer: 281182
Musikgenre Death Metal
Exklusiv bei EMP Nein
Medienformat CD
Produktthema Bands
Band Autopsy
Produkt-Typ CD
Erscheinungsdatum 25.04.2014
Gender Unisex

CD 1

  • 1.
    Savagery
  • 2.
    King of flesh ripped
  • 3.
    Tourniquets, hacksaws and graves
  • 4.
    The howling dead
  • 5.
    After the cutting
  • 6.
    Forever hungry
  • 7.
    Teeth on the shadow horde
  • 8.
    All shall bleed
  • 9.
    Deep crimson dreaming
  • 10.
    Parasitic eye
  • 11.
    Burial
  • 12.
    Autopsy

von Björn Thorsten Jaschinski (18.03.2014) Für manche Bands ist es ein Kompliment, wenn man ihr neustes Werk dreckig, vermodert und hässlich nennt. Autopsy gehören unbedingt dazu. Sie haben sich mehr als verdient darum gemacht, selbst im Death Metal noch das Absonderlichste zu finden und wie einen Falter für die Schmetterlingssammlung genüsslich aufzuspießen. Zeitweise wähnt man sich in den Jauchegruben von „Acts of the unspeakable“, Shitfun oder frühen Abscess, so animalisch geht es zur Sache. Doch dann entdeckt man die makabren Details in Sound und Arrangement. Ähnlich wie ein Rhinozeros darf man Autopsy wegen ihrer vermeintlichen Plumpheit nicht unterschätzen: Der stumpfe Thrash-Rhythmus von „Savagery“ und dem Slayer-esken „The howling dead“, die sludgigen Abgründe von „King of flesh ripped“ sind nicht das Resultat von grobmotorischer Unfähigkeit, sondern perverser Kalkulation. Auch der Trick mit der vermeintlich vergessenen Rhythmusgitarre zu Beginn des Titelstücks ist wohlüberlegt - der Song erschlägt noch früh genug.