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Artikelbeschreibung

Jewelcase-Edition.

Es ist der Beginn einer neuen Ära. Bereits seit den ersten Oktobertagen zieht wieder der Rauch über Northampton in der Nähe von London. Die Maschinerie ist gut geölt, der Plan vortrefflich – MEMORIAM haben ihr viertes Studioalbum aufgenommen! Das Tempo, mit dem die Briten seit ihren Anfangstagen arbeiten, ist gewaltig und erstaunlich. Erst 2016 weihte die Band die Öffentlichkeit über ihr Bestehen ein. Seit diesen Tagen stehen die Maschinen aber nie still. Das britische Todesblei-Kommando sorgte schon kurz nach den ersten Gerüchten, wohin die Reise gehen soll, für ein großes Rumoren. »The Hellfire Demos« schlägt mit seinem Old-School-Death-Metal in der weltweiten Szene ein und hinterlässt sprachlos aufgerissene Münder, die bis heute von der Begeisterung dieser Errungenschaft schwärmen. Als »For The Fallen«, das Debütalbum, 2017 auf die Menschheit losgelassen wird, ist der Eindruck umso gewaltiger – ein historischer Akt für die Metalgeschichte. Doch wie schon gesagt, bei MEMORIAM gibt es keinen Stillstand. Mittlerweile von den anderen Bands der Truppe emanzipiert, schreiben sie ihre ureigene Geschichte. War das erste Album noch schwer, bedrückend und von Trauer geprägt, zeigte sich das Zweitwerk »The Silent Vigil« (2018) von einer unbarmherzigen, angriffslustigen Seite. Und das gilt auch für den dritten Streich »Requiem For Mankind«, das unüberhörbar in der kurzen, aber beeindruckenden Tradition der bisherigen MEMORIAM-Werke steht. Nach dieser geballten Death-Metal-Trilogie standen alle Zeichen auf Umbruch. Als wollte man sich nun komplett von den alten Wurzeln lösen, suchte sich die Band ein neues zuhause und unterschrieb einen weltweiten Plattenvertrag beim aufstrebenden Label Reaper Entertainment. Auch Schlagzeuger Andy Whale musste aus gesundheitlichen Gründen eine Zwangspause einlegen, worauf hin Spike T Smith, ein enger Freund der Band, den Posten übernehm. Dennoch folgt »To The End« der Tradition seiner Vorgänger ohne dabei den Hauch eines Zweifels zuzulassen, dass hier eines der stärksten Alben 2021 lauert. Erneut ist der Groove monströs, die Riffs gnadenlos tödlich und die Atmosphäre beklemmend, lähmend, gar überwältigend. Willett‘s aggressive Vocals geben dem Klangbild das sprichwörtliche Tüpfelchen auf dem „i“. »To The End« ist eine gewaltige Machtdemonstration, die alle Elemente der Vorgänger beeindruckend vereint und ein beängstigendes Bild von Krieg, Tod und Verderben zeichnet, an dessen Ende nichts als Asche und die Erkenntnis eines Meisterwerks bleibt. Abgerundet werden das grandiose Songwriting und die erstklassigen Aufnahmen durch die Produktion von Russ Russell (NAPALM DEATH, DIMMU BORGIR, AT THE GATES, AMORPHIS etc.) in den Parlour Studios, die charmant „Down to Earth“, aber wunderbar ausdifferenziert daherkommt, um jedem Detail auf »To The End« seinen verdienten Raum zu geben.

Allgemein

Artikelnummer: 492712
Musikgenre Doom
Medienformat CD
Produktthema Bands
Band Memoriam
Produkt-Typ CD
Erscheinungsdatum 26.03.2021
Gender Unisex

CD 1

  • 1.
    Onwards Into Battle
  • 2.
    This War is Won
  • 3.
    No Effect
  • 4.
    Failure to Comply
  • 5.
    Each Step (one closer to the Grave)
  • 6.
    To the End
  • 7.
    Vacant Stare
  • 8.
    Mass Psychosis
  • 9.
    As my Heart Grows Cold

von Markus Wosgien (18.01.2021) Das britische Death Metal-Abrisskommando von Memoriam lässt sich von nichts und niemanden aufhalten und fährt mit ihrem vierten Epos „To the end“ ihr bis dato effektivstes und schärfstes Geschütz auf. Als hätten sie die aktuellen Großtaten ihrer Waffenbrüder von Benediction und Napalm Death herausgefordert, feuern die vier Todesblei-Schützen neun astreine Old-School-Granaten ab, die nicht selten wie eine Schnittmenge aus den Klassikern von Bolt Thrower und Benediction anmuten. Bereits mit dem monströsen Opener „Onwards into battle“ ist eigentlich alles gesagt, denn so und nicht anders muss Death Metal klingen. Karl Willetts röhrt und raunzt aus sämtlichen Poren und verpasst dem schwermütigen Mordkomplott seinen unnachahmlichen Stempel. Darunter sind auch Überraschungen wie das melodische „Failure to comply“, das doomig-triste „Each step (One closer to the grave)“ sowie der schaurig-opulente Titeltrack „To the end“ zu finden. Frischen Wind gibt es außerdem von Neuzugang Spikey T. Smith (Sacrilege) hinter der Schießbude, während Produzent Russ Russell (Napalm Death, At The Gates u.a.) dem Ganzen den nötigen Dreck bzw. die Durchschlagskraft verpasst. Definitiv Memoriams bisheriges Meisterwerk!