To bathe from the throat of cowardice

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Artikelbeschreibung

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VITRIOL stammen aus Portland, Oregon und boten schon auf ihrer viel gelobten EP “Pain Will Define Their Death” einen Death Metal Wirbelsturm sondergleichen, dem das Debütalbum “To Bathe from the Throat of Cowardice” noch eins draufsetzt. Der brutale abwechselnde ‘Gesang’ von Gitarrist Kyle Rasmussen und Basser Adam Roethlisberger – ihre Playthrough-Videos sollte man übrigens mal gesehen haben – sowie das unmenschliche Geprügel von Trommler Scott Walker vereinen sich auf dem 44-minütigen Opus in einem technischen, fiesen und kompromisslosen Sound, der zwischen Einflüssen von Immolation bis Blut Aus Nord, von Hate Eternal zu Deathspell Omega eine urwüchsige, eingeschliffene Genre-Standards verachtende Gewalt entfacht. Das manifestiert sich in den sehr persönlichen Texten, der erstickend dichten Produktion und dem eindrucksvollen Artwork von Joe Petagno (Motörhead, Krisiun, Angelcorpse). Bereits bestätigt für eine Europatour mit Nile, Hate Eternal und der Vorband Omophagia, werden VITRIOL 2019 beweisen, warum sie aktuell verdientermaßen zu den spannendsten und extremsten Newcomern zählen. “To Bathe from the Throat of Cowardice” ist Death Metal, der fordert, der einschüchtert, der diejenigen belohnt, die das Aufkochen althergebrachter Stilweisen und Stereotypen satt haben.
Artikelnummer: 451685
Geschlecht Unisex
Musikgenre Death Metal
Medienformat CD
Produktthema Bands
Band Vitriol
Produkt-Typ CD
Erscheinungsdatum 06.09.2019

CD 1

  • 1.
    The Parting of a Neck (4:31)
  • 2.
    Crowned in Retaliation (4:28)
  • 3.
    Legacy of Contempt (3:37)
  • 4.
    I Drown Nightly (3:29)
  • 5.
    The Rope Calls You Brother (6:05)
  • 6.
    A Gentle Gift (4:02)
  • 7.
    Violence, a Worthy Truth (3:57)
  • 8.
    Victim (3:39)
  • 9.
    Hive Lungs (3:58)
  • 10.
    Pain Will Define Their Death (6:43)

von Oliver Kube (02.08.2019) Puuh, das ist mal ein wahrlich heftiges Cover, das der legendäre Künstler Joe Petagno den Death Metallern aus Portland im US-Bundesstaat Oregon für ihren Debüt-Longplayer fabriziert hat. Doch der Mann, der Motörheads Maskottchen War-Pig erfand, Pink Floyds frühe Konzertprogramme und Led Zeppelins Plakate gestaltete sowie Plattencover für Acts von Sweet bis Sodom designte, trifft die Atmosphäre, die das Trio mit seiner Musik erzeugt, perfekt. Die kalte Brutalität von „The parting of a neck“ bestätigt diesen Eindruck sofort, der mit dem noch einen Tick furioseren „Crowned in retaliation“ weiter vertieft wird. Diese Tracks zeigen aber auch den enormen Nuancen- und Einfallsreichtum sowie das technisch hohe Level, mit denen Kyle Rasmussen, Adam Roethlisberger und Scott Walker zur Sache gehen. Wer sich eine Melange aus Immolation, dem Florida-Sound von Hate Eternal und den teils experimentellen Klängen von Blut aus Nord vorstellen kann, dürfte ein stimmiges Bild von dem haben, was ihn bei Krachern wie „Legacy of contempt“, „The rope calls you, brother“ oder dem bulldozer-haften „Victim“ erwartet.

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