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Ronal der Barbar

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Allgemein

Artikelnummer: 230664
Geschlecht Unisex
Exklusiv bei EMP Nein
Medienformat DVD
Produktthema Film
Entertainment License Ronal der Barbar
Produkt-Typ DVD
Regisseur Kresten Vestbjerg Andersen
Erscheinungsdatum 17.10.2014

Augenzwinkernde, sexuell anzügliche GGI-Hommage an Conan, Heavy Metal und muskelbepackte Fantasy-Gestalten, animiert vom dänischen "Terkel in Trouble"-Team. Man kann die Achtzigerjahre mit ihren ölig glänzenden, Muskel bepackten und Oberkörper freien Mister Universen auf unterschiedliche Art und Weise feiern. Entweder - wie zuletzt geschehen - mit einem Remake von "Conan", jenem Film, der Arnold Schwarzenegger den Weg nach Hollywood ebnete, oder mit einem anarchisch angehauchten CGI-Animationsabenteuer, wie es nun ein dänisches Regietrio mit "Ronal der Barbar" tut. Zwei der drei Filmemacher, Kresten Vestbjerg Andersen und Thorbjorn Christoffersen, machten vor ein paar Jahren mit der rotzfrechen "South Park"-Variante "Terkel in Trouble" auf sich aufmerksam. Nun diente ein Foto der US-Heavy-Metal-Band Manowar aus dem Jahre 1981 als Aufhänger für einen Fantasy-Spaß, der wie eine verquere Mixtur aus "Herr der Ringe" und mittelalterlichen Schlachtenepen wie "King Arthur" daherkommt. Dass die Story um einen schmächtigen jungen Schnösel, der dazu auserkoren wurde, das stolze Volk der Barbaren aus der Gefangenschaft zu befreien, aber ausschließlich dazu dient, die berühmt-berüchtigten Vorlagen ordentlich durch den Kakao zu ziehen, wird schon nach wenigen Minuten klar. Die Charaktere sind hemmungslos überzeichnet, einige Nebenfiguren wie der esoterisch veranlagte Elbe oder der Barde, der nicht singen kann, sind immer für einen Lacher gut, und wenn etwa der Titel(anti)held Ronal, der Pechvogel vom Dienst, einen Umhang, der ihn unsichtbar macht, überzieht, dann bleiben eben ausgerechnet seine wertvollsten Teile sichtbar - was er als höchst schmerzhaft, der Zuschauer dagegen als sehr amüsant empfindet. Überhaupt ist der Humor des Films sehr erwachsen, gerade auf verbaler Ebene wird ordentlich geflucht, sexuelle Anzüglichkeiten gibt es in Hülle und Fülle und die Königin der Amazonen, die eine Schwester von Brigitte "Red Sonja" Nielsen sein könnte, entpuppt sich als männermordender Vamp. Allerdings hätten die monströs-imposanten Kulissen auch in 2D ihre Wirkung gezeigt, die Action hält sich zugunsten von Dialogwitz, der nicht immer zündet, zurück, die Bewegungen der Protagonisten sind nicht so flüssig und natürlich wie man es von vergleichbaren US-Produktionen kennt und es dominieren eher blassbraune, fleischfarbene Töne. Insgesamt ist die augenzwinkernde Hommage auf Vokuhila-Frisuren, Mucki-Monster und schwarze Leder-Outfits auf alle Fälle etwas für die ältere Klientel, was auch der witzige Totenkopf-Abspann-Song "Barbarian Rhapsody" nachdrücklich unterstreicht. lasso.