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Artikelnummer: 290413
Geschlecht Unisex
Musikgenre Thrash Metal
Exklusiv bei EMP Nein
Medienformat CD
Produktthema Bands
Band Cavalera Conspiracy
Produkt-Typ CD
Erscheinungsdatum 31.10.14
Wenn es um Entschlossenheit und Unbeugsamkeit geht, so macht den Cavalera-Brüdern Max und Iggor niemand etwas vor. Die Brasilianer haben in den 1990ern mit Sepultura einige der kompromisslosesten Metal-Scheiben der Musikgeschichte auf den Weg gebracht und zeigen bei "CAVALERA CONSPIRACY", dass Ermüdungserscheinungen für sie ein Fremdwort ist. Ihre neueste Scheibe "PANDEMONIUM" macht da keine Ausnahme: Mit Wutgebrüll stürzt sich Frontmann Max Cavalera ins Getümmel, lässt seinen Schlagzeug-prügelnden Bruder derbste Grooves aus der Hüfte feuern und legt den Finger in die offene Wunde. Will jemand wissen, wie zeitloser Death/Thrash Metal geht? Auf „Pandemonium“ befinden sich gleich ein ganzes Dutzend bester Beispiele. Ob rigoros wie im Opener "Babylonian pandemonium", brutal wie in "Bonzai Kamikazee", gnadenlos wie in "Barbarian" oder aggressiv wie in "Father of hate", stets ist es die pure Unerschrockenheit, die bei "CAVALERA CONSPIRACY" die Stücke bestimmt.


CD 1
1. Babylonian Pandemonium 2. Bonzai Kamikazee 3. Scum 4. I, Barbarian 5. Cramunh?o 6. Apex Predator 7. Insurrection 8. Not Losing The Edge 9. Father Of Hate 10. The Crucible
Oliver Kube

von Oliver Kube (19.09.2014) Kleiner Tipp: Vor dem Auflegen des dritten Albums der Gebrüder Cavalera und ihres gemeinsamen Projekts, bitte dringend noch ein paar Mal tief durchatmen. Denn zum Luftholen kommt der Zuhörer bei dieser knappen Stunde puren Gebretters wirklich so gut wie gar nicht. Nach einem düster-atmosphärischen, stetig zum Höhepunkt aufbauenden Intro, geht es los mit dem rasend schnellen, chaotisch anmutenden, aber doch super druckvollen Titeltrack. Einer der Top-Songs aus Max Cavaleras Feder seit Jahr(zehnt)en. Spätestens nach den folgenden, kaum weniger flotten und ähnlich brutalen „Bonzai kamikazee“ und „Scum“ wird dem Hörer klar, dass die Cavaleras hier absolut in die Vollen gehen. Kein ruhiges Lied, keine langsamen oder gar soften Passagen, sondern Geknüppel von der ersten bis zur letzten Minute. Klassischer, messerscharfer Thrash in bester Sepultura-Tradition trifft auf knarzenden Grindcore - Max grunzt, schreit und kreischt über seine grollenden, gnadenlosen Gitarrenriffs, während Iggor ein Wahnsinnstempo an den Drums vorlegt und es ihm dabei dennoch gelingt zu grooven. Puh, was für ein Hammer.