Lost forever / Lost together

Lost forever / Lost together

CD
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Artikelbeschreibung

"Lost forever/ Lost together", das sechste Studioalbum der Metalcore-Band aus dem englischen Brighton, ist einerseits das eklektischste und ambitionierteste Album in der zehnjährigen Bandgeschichte, andererseits aber auch das kontrollierteste. Auf dem Debüt für das Label Epitaph haben sie ihre Mischung aus brutalem, donnerndem Metal und melodiegespicktem Hardcore mit schweren Riffs und komplizierten Arrangements gemischt, die gar von Bands wie Sigur Ros beeinflusst sind. Auch textlich gelingt der Rundumschlag durch das Gruselkabinett des Lebens: Von der Nuklearkatastrophe von Fukushima bis zur Hautkrebserkrankung des Gitarristen, Sängers und Songwriters Tom Searle reicht die Themenfront. Aufgenommen wurde das Album in Göteborg in Schweden zusammen mit den Produzenten Fredrik Nordström und Henrik Udd. "Wir alle lieben Post-Rock-Bands wie This Will Destroy You und Sigur Ros", meint Searle, "für uns war das ein Weg, etwas Subtiles mit einzubringen und gleichzeitig heavy zu sein.

Allgemein

Artikelnummer: 279218
Musikgenre Mathcore
Exklusiv bei EMP Nein
Medienformat CD
Produktthema Bands
Band Architects
Produkt-Typ CD
Erscheinungsdatum 07.03.2014
Gender Unisex

CD 1

  • 1.
    Gravedigger
  • 2.
    Naysayer
  • 3.
    Broken Cross
  • 4.
    The Devil Is Near
  • 5.
    Dead Man Talking
  • 6.
    Red Hypergiant
  • 7.
    C.A.N.C.E.R
  • 8.
    Colony Collapse
  • 9.
    Castles In The Air
  • 10.
    Youth Is Wasted On The Young
  • 11.
    The Distant Blue

von Peter Kupfer (18.03.2014) „Lost forever / Lost together“ markiert das sechste Werk in der Diskografie und ja, wer Architects erwartet, soll auch Architects bekommen. Dennoch - und darin liegt der Reiz des Werkes - sprechen wir von einem Album, welches massive Gegensätze in sich trägt. Während der Opener „Gravedigger“ und der Folgesong „Naysayer“ brachial und erbarmungslos die angestaute Wut der Band offenbart, bewegt man sich mit „Colony collapse“ auf epischen Pfaden, bei „Red hypergiant“ auf elektronischen und beim Abschluss „The distant blue“ weit über dem, was man der Band zugetraut hätte, wenn man sich den Tourplan der Jungs anschaut. Nebensache, wie hier bewiesen wird oder vielleicht gerade der Schlüssel zu einem Album, welches jetzt schon unter die Top 5 der Jahresalben kommen wird. Diese Band war noch nie perfekter und zeigt nun, welch unerschöpfliches Potential in ihr steckt. Mit tiefster Verneigung!