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Artikelnummer: 437388
Geschlecht Unisex
Musikgenre Punkrock
Exklusiv bei EMP Nein
Medienformat CD
Produktthema Bands
Band Fall Out Boy
Produkt-Typ CD
Erscheinungsdatum 12.12.2008
Die einstigen Punkpop-Rotzlöffel sind erwachsen geworden. Auf ihrem fünften und bisher vielfältigsten Studioalbum erhalten sie dabei tatkräftige Unterstützung von u. a. Elvis Costello, Debbie Harry und Panic At The Disco.
CD 1
1. Lullabye/Disloyal Order Of Water Buffaloes (Album Version) 2. I Don't Care (Single Version) 3. She's My Winona (Album Version) 4. America's Suitehearts (Album Version) 5. Headfirst Slide Into Cooperstown On A Bad Bet (Album Version) 6. The (Shipped) Gold Standard (Album Version) 7. (Coffee's For Closers) (Album Version) 8. What A Catch, Donnie (Album Version) 9. 27 (Album Version) 10. Tiffany Blews (Album Version) 11. w.a.m.s. (Album Version) 12. 20 Dollar Nose Bleed (Album Version) 13. West Coast Smoker (Album Version)
Peter Ganske

von Peter Ganske (18.12.2008) Man stelle sich vor: Eine rosafarbene Tür, hinter der sich die High-School- Popwelt verbirgt. Man fasst die Klinke an und öffnet sie. Schillernde Farben blenden einen und man muss die Augen zukneifen, da sie doch zu grell strahlen. Willkommen in der Welt von Fall Out Boy! Das 5. Studioalbum übertrumpft alle vorherigen in Sache "Kitsch", so viel sei vorweg gesagt. Was Pete Wentz und Konsorten hier abliefern, bewegt sich am Rande des Albernen. Gewiss war man mit dem Vorgänger "Infinity On High" nicht das Aushängeschild für seriöse und handgemachte Musik, konnte aber zumindest auf der dazugehörigen Tour den ein oder anderen Zweifler auf seine Seite ziehen. Nun stehen 13 neue Songs an, welche weichgespült wirken und dies leider auch nach dem 10. Durchlauf der Platte. Lediglich die Single "I Don’t Care" hat Potential zum Mittanzen - selbstverständlich mit 3 Promille im Blut. OK, es gibt eventuell noch zwei oder drei weitere Songs, die man nicht bei einem vernichtenden Urteil ausklammern könnte. Will man dies aber? Die penetrante Fistelstimme von Patrick Stump frisst sich auf direktem Weg ins Gehirn und bereitet spätestens nach drei Liedern Kopfschmerzen. Eine überdimensionierte Produktion, die seinesgleichen sucht, macht die Sache leider auch nicht besser. Hier wird mit einem Orchester aufgefahren, Samples begegnen einem bei jedem Song, gedoppelte Stimmen und Gitarrenspuren, dass man das Gefühl hat, dass eine Mauer von Verstärkern hinter dem Gitarristen steht. Sicher sollte man (gerade) bei dieser Band eine gewisse Ironie an den Tag legen und eventuell die Sache mit einem Grinsen hinnehmen, was aber ungemein schwer fällt, wenn man sich die Wurzeln der Band vor Augen hält. Hier wurde noch gerockt und die Glaubwürdigkeit war offensichtlich(er). Aber die Zeiten haben sich mittlerweile geändert. In Zeiten, in denen Highschool- Musical und Co die Jugend ansprechen, muss man sicherlich von der Härte absehen und sich dem kommerziellen Pop verschreiben. Wenn es danach geht, haben die Herren hier komplette Arbeit geleistet und verdienen größten Respekt. Für alle anderen die Warnung: Finger weg!

Oliver Kube

von Oliver Kube (29.01.2009) Diese Entwicklung ist wirklich erstaunlich: Aus den einstigen Punkpop-Rotzlöffeln scheinen ernstzunehmende Musiker geworden zu sein. Locker nach vorne rockend legen die Chicagoer zwar beispielsweise mit "I don’t care" noch gewohnt ungestüm los. "Headfirst slide into cooperstown on a bad bet" und "America’s suitehearts" hingegen sind clever arrangierte Power Pop-Stücke, während "What a catch, donnie" als angenehm soulige Bombast-Ballade daherkommt. Ferner tragen Kollaborationen mit Freunden und Kollegen wie u. a. Panic At The Disco, Elvis Costello, Gym Class Heroes, The Academy Is und Blondie-Frontlady Debbie Harry zur immensen Vielfalt der fünften Studioscheibe des Quartetts bei. Die eventuell etwas gewöhnungsbedürftigeren, dabei aber keinesfalls schwächeren Nummern "Tiffany blews" und "W.a.m.s." wurden dazu in Zusammenarbeit mit den HipHop-Größen Lil’ Wayne bzw. Pharrell Williams (The Neptunes, N.E.R.D.) eingespielt. Trotz all dieser Gastauftritte wirkt "Folie à deux" niemals überladen, sondern wie aus einem Guss – ein bemerkenswerter Verdienst in sich.