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Artikelnummer: 228916
Geschlecht Unisex
Musikgenre Heavy Metal
Exklusiv bei EMP Nein
Medienformat Blu-ray
Produktthema Bands
live Ja
Band Iron Maiden
Produkt-Typ Blu-Ray
Erscheinungsdatum 23.03.2012
Auf "En vivo" beweisen Iron Maiden einmal mehr, dass sie zu Recht zu den ganz ganz Großen des Metalgenres gehören. Mit einer spektakulären Bühnenshow und gewohnt dynamischem Spiel rocken sich die Götter in Schwarz in die Herzen ihrer Fans. Auf En Vivo als BluRay - für beste Bildqualität - finden sich neben der genialen Iron Maiden Musik auch die 88-minütige Dokumentation Behind The Beast.

Facts:
Sound:DSS 5.1/Dolby Digital 2.0
Untertitel: E,F,D,I,NL,P,Sp,J,S, Hindi
Ländercode:0
Laufzeit:222 Min.
CD 1
1. Satellite 15 2. The final frontier 3. El Dorado 4. 2 Minutes to midnight 5. The talisman 6. Coming home 7. Dance of death 8. The trooper 9. The wicker man 10. Blood brothers 11. When the wild wind blows 12. The evil that men do 13. Fear of the dark 14. Iron maiden 15. The number of the beast 16. Hallowed be thy name 17. Running free 18. Documentary (Video) 19. Satellite 15 / The final frontier (Promo Video) 20. Satellite 15 / The final frontier (Making Of Promo Video) 21. The final frontier (World Tour Show Intro)
Matthias Mader

von Matthias Mader (05.04.2012) Natürlich reisen Iron Maiden stilecht. Nämlich in der Ed Force One, einer maßgeschneiderten Boeing 757, geflogen von Bruce Dickinson höchstpersönlich. In 36 Ländern der Erde spielten die einzig wahren Eisernen vor über zwei Millionen Fans. „En vivo!“ ist das ultimative Andenken an die „Final Frontier World Tour 2010/11“. Nach reiflicher Überlegung ist man im Camp von Iron Maiden zu dem Schluss gekommen, die neue DVD in Südamerika mitzuschneiden. Die Wahl fiel letztendlich auf Chile. Vor über 50.000 entfesselten Fans wurde am 10. April 2011 der gesamte Auftritt im Estadio Nacional in Santiago de Chile mitgeschnitten. 17 Stücke in knapp zwei Stunden. Vom überlangen Intro/Opener „Satellite 15“ über „The final frontier“ bis hin zu Gassenhauern (der Paul Di'Anno-Ära) wie „Running free“ oder „Iron Maiden“. Klar hat Steve Harris seinen eigenen Kopf. Aber nur deshalb konnten Iron Maiden überhaupt zur größten Heavy Metal-Band dieses Planeten werden. Mögen die Fans auch noch so laut nach einer Best Of-Setlist schreien, der Maiden-Boss spielt live lieber das, worauf er wirklich Lust hat. So fehlen etwa etablierte Stücke wie der 1982er Single-Smasher „Run to the hills“, der einzige UK-Nummer-1-Hit „Bring your daughter to the slaughter“ oder auch „Can I play with madness“. Dafür gibt es die aufrüttelnde Ballade „When the wild wind blows“ (von der Adrian und Dave beteuern, dass sie live besonders viel Spaß macht), „El Dorado“ oder auch „Coming home“ (das sich höchstwahrscheinlich nicht lange im Maiden'schen Liveset wird halten können). Vor so viel künstlerischer Integrität kann ich nur den Hut ziehen. Vom produktionstechnischen Standpunkt her lässt „En vivo!“ keine Wünsche offen. Seit den 1980ern war man im Hause Maiden immer stolz darauf, sich neuester Technologien zu bedienen (wenn es denn Sinn machte). Auf „Somewhere in time“ beispielsweise experimentierte erstmals in der Musikgeschichte eine Heavy-Band mit Synthesizer-Gitarren. Und auch der Mitschnitt jener „Final Frontier“-Show in Chile ist technisch auf der Höhe der Zeit. Sage und schreibe 22 HD-Kameras waren im Einsatz, dazu eine sogenannte OctoCam, ein über dem Publikum schwebender Metal-Oktopus, der die Reaktionen der Fans hautnah ins heimische Wohnzimmer überträgt. Harris-Kumpel Kevin Shirley hat zudem für einen amtlichen 5.1-Sound gesorgt. Durch die geschickt geschnittenen Split-Screens kann der Zuschauer Steve Harris beim Bangen beobachten, Janick Gers' (mehr oder minder) gekonnte Pirouetten bestaunen oder Nickos Schweißtropfen zählen. Je nach Lust und Laune. Die Bonus-DVD greift (leider) nicht die Dokumentation der „Early days“-Reihe auf, wartet aber dennoch mit allerlei Schmankerl auf. Darunter die ungeschnittene Fassung des im wahrsten Sinne des Wortes abgespacten „Satellite 15 … The final frontier“-Clips (inklusive Making Of) oder die immerhin 88-minütige Dokumentation „Behind the beast“. Natürlich führt hier Pilot und Sänger Bruce Dickinson das Wort, aber auch Manager Rod Smallwood sowie viele weniger bekannte Gesichter aus dem Hintergrund (etwa Produktionsmanager Dick Bell oder „Finanzminister“ Andy Taylor) stellen ihr jeweiliges Arbeitsgebiet vor. Alles höchst interessant. Steve Harris klärt das Missverständnis auf, dass viele Fans im Vorfeld der „Final Frontier“-Reise das Tourmotto als Abschiedsgruß fehlinterpretiert haben. Genüsslich lehne ich mich im heimischen Wohnzimmersessel zurück, während die Bühnentechniker mit dem Aufbau des gigantischen Eddie ringen.