Arrietty - Die wundersame Welt der Borger Studio Ghibli - Arrietty - Die wundersame Welt der Borger

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Artikelbeschreibung

Unentdeckt zu bleiben ist für die Borger die wichtigste aller Regeln. Als sie vom Menschenjunge Sho gesehen wird, bleibt Arrietty und ihren Eltern scheinbar nichts anderes übrig, als ihr Zuhause für immer aufzugeben. Als der kleine Junge Sho in das Haus seiner Großtante einzieht, entdeckt er die kleine Arrietty, die mit ihrer Familie unter den Dielen des Hauses lebt. Sie sind Borger und viel kleiner als die Menschen. Alle Gegenstände und die Nahrung die sie benötigen, "borgen" sie sich von den Menschen, indem sie sich an deren Vorräten bedienen. Oberhalb der Dielen scheint alles überdimensional groß zu sein und es lauern viele Gefahren auf die kleinen Borger. Dass Sho Arrietty entdeckt, scheint für sie und ihre Eltern schlagartig alles zu ändern. Müssen sie ihr zuhause für immer verlassen, da sie im Haus von Shos Großtante nicht mehr sicher sind, oder können Sie Sho vertrauen? Ein unvergessliches Abenteuer und eine verbotene Freundschaft, die auch das Leben von Sho für immer verändern wird...

Sprache: Deutsch, Japanisch
Tonformat: Dolby Surround Sound 5.1
Bild: Widescreen
Untertitel: Deutsch

Allgemein

Artikelnummer: 200378
Exklusiv bei EMP Nein
Medienformat DVD
Produktthema Anime, Filme
Laufzeit in Minuten 91
Produkt-Typ DVD
Regisseur Hiromasa Yonebayashi
Erscheinungsdatum 01.11.2012
Gender Mädchen & Jungen

Auch als Produzent bewahrt Japans Animé-Legende Hayao Miyazaki seine Magie in einer bezaubernden Adaption von Mary Nortons Kinderbuchklassiker "Die Borger". Wie zuletzt "Ponyo" fokussiert auch dieses Zeichentrickabenteuer aus der Qualitätsschmiede des Studio Ghibli auf Kinder, gleichwohl das Regiedebüt von Miyazakis Schüler und langjährigem Mitarbeiter Hiromasa Yonebayashi auch wieder Reize für ein älteres Publikum bietet. Universal genug ist die Geschichte einer aufgeweckten Däumeline und ihres Anbandelns mit einem Menschenkind auf jeden Fall, stammt die literarische Vorlage schließlich von der britischen Kinderbuchautorin Mary Norton, deren weltberühmte Reihe um die fingerlangen "Borger" schon mehrfach als TV-Serie und 1997 auch als Hollywood-Familienkomödie ("Ein Fall für die Borger") ein breit gefächertes Publikum erschloss. Erst fast 40 Jahre, nachdem Miyazaki Nortons damals noch unverfilmte Fantasy erstmals adaptieren wollte, entstand unter seiner Ägide (Produktion und Drehbuch) dieser zauberhafte, mühelos zu Herzen gehende Zeichentrick nach klassischer Art. Würdevoll beseelt, dabei so vital und lieblich wie die Folk-Klänge der Französin Cécile Corbel entfaltet sich eine Freundschaftsbeziehung, die es gar nicht geben dürfte: Zwischen dem zwölfjährigen Menschenjungen Sho und der 14-jährigen Arrietty, die er zwischen Grashalmen erblickt. Panisch flüchtet die ansonsten furchtlose Borgerin in ihr Versteck unter der Veranda, wo sie mit ihrem besonnenen Vater und der schreckhaften Mutter lebt. Denn sobald ein Mensch sie erblickt, müssen sie ihre trautes Heim aufgeben und fortziehen. So will es das Borger-Gesetz. Und Sho erblickt sie abermals - auf ihrer ersten nächtlichen Exkursion in das Haus. Betrübt und wütend muss das schöne Mädchen den unabwendbaren Exodus miterleben, obendrein hat es die heimtückische Großtante auf die kleinen Leute abgesehen. Doch der sanftmütige Sho hilft ihr liebevoll und hat für die hinterlistige Alte einige schlaue Tricks parat. Die fallen kindgerecht heiter aus, während die tiefe Freundschaft emotional ein intensives Band knüpft. Ohne jede Didaktik erforscht Yonebayashi die Welt der Winzlinge und übernimmt ihre Perspektive: Die wütenden Attacken der mürrischen Katze oder einer Krähe sind so gewaltig wie der Lärm der Riesen und die nächtliche Küche gleicht einer mächtigen Höhle mit fremden Geräuschen. Auch der Garten ist ein Dschungel - kein Kinderspielplatz, sondern eine gefährliche Welt. Denn die Öko-Fabel verniedlicht nichts, sie erzählt mit Respekt von den letzten einer vom Aussterben bedrohten Art und hat mit der stolzen Arrietty einen wundervollen Charakter erschaffen, deren Schicksal trotz genügsamer Dramaturgie wieder einmal sehr nahe geht. tk.