Die Schöne und das Biest - DIE SCHÖNE UND DAS BIEST - Disneys Klassiker neu aufgelegt im Kino
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DIE SCHÖNE UND DAS BIEST – Disneys Klassiker neu aufgelegt im Kino

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Ein Vierteljahrhundert nach dem wunderschönen Zeichentrickfilm „Die Schöne und das Biest“ – dem ersten Animationsfilm, der je als „Bester Film“ bei den Academy Awards nominiert war – bringt Disney eine neue Realverfilmung des Klassikers ins Kino. Und was für eine: 160 Millionen Dollar durfte Regisseur Bill Condon verbraten, um daraus ein bildgewaltiges Märchenmusical zu erschaffen. Auf der großen Leinwand ein absoluter Traum!

Emma Watson est Belle!

Wie die Faust aufs Auge passt ja schon mal die Besetzung der weiblichen Hauptrolle: Emma Watson spielt die wunderschöne Belle, die in ihrem Dorf als Außenseiterin gilt, weil sie sich mit solch unschicklichen Dingen wie Lesen beschäftigt und von großen Reisen träumt. Als Belles Vater (top: Kevin Kline) eines Nachts im dunklen Wald vom Weg abkommt und sich zu einem scheinbar verlassenen Schloss verirrt, landet er in einer Falle: Der Schlossherr, der einst von einer Zauberin aufgrund seiner Arroganz mit einem Fluch belegt und in ein hässliches Biest (Dan Stevens) verwandelt wurde, sperrt den Alten in eine dunkle Zelle.

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Schönling Gaston macht Belle den Hof. Vergebens. (© 2017 Walt Disney)

Belle spürt ihren alten Herrn zwar auf, kann ihn aber nur befreien, indem sie sich auf einen teuflischen Handel einlässt: Sie nimmt die Stelle ihres Vaters ein und wird freiwillig zur Gefangenen des Biests. Je länger sie im verwunschenen Schloss lebt, desto mehr erkennt sie, dass dieses ein Eigenleben führt: Einrichtungsgegenstände wie Klavier, Kleiderschrank, Teekanne, Kleiderständer, Uhr oder Kerzenständer können sprechen, weil sie einst Menschen waren, die zusammen mit ihrem Schlossherrn verflucht wurden.

Der Rest ist ja bekannt: Der Fluch des Biests wird nur dann aufgehoben, wenn sich jemand in ihn bzw. es aufrichtig verliebt und freiwillig ins Schloss zurückkehrt. Und das, bevor das letzte Blütenblatt einer bestimmten Rose zu Boden gefallen ist. Stress verbreitet zudem der arrogante Schönling Gaston (Luke Evans – Bogenschütze Bard aus „Der Hobbit“ und „Dracula Untold“), der Belle unbedingt zur Frau haben will und dafür über Leichen geht.

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Im Schloss findet Belle ein paar ungewöhnliche Freunde (© 2017 Walt Disney)

Nichts Neues, aber schöööööön

Natürlich kann man Condons Neuverfilmung des Stoffs den Vorwurf machen, dass sie zu traditionell ist und eine altbekannte Story einfach 1:1 nacherzählt – tatsächlich sind einige Szenen fast identisch zu denen der Zeichentrickvorlage. Andererseits erwartet man von einem Disneyfilm doch genau das: ein bisschen Nostalgie, wunderschöne Bilder und große Gefühle.

Neben der wunderbaren Emma Watson überzeugen hier vor allem Luke Evans als eitler Gockel, Kevin Kline als treusorgender Vater und die verzauberte Schloss-Crew, die u. a. aus „Gandalf“ Ian McKellen, Ewan McGregor („Trainspotting“, „Star Wars“), Emma Thompson und Stanley Tucci besteht.

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Legendär: Der Tanz von Belle und dem Biest (© 2017 Walt Disney)

Ein zuckersüßes Kinomärchen

Alles in allem also ein lohnender Kinobesuch für alle, die sich an zuckersüßen Filmmärchen mit Musicaleinlagen erfreuen. Wer sich das Ganze nicht nur im Kino anschauen möchte, sondern „Die Schöne und das Biest“ auch im eigenen Kleiderschrank haben und stolz am eigenen Leibe präsentieren möchte, sollte mal unser neues Merch-Angebot zum Film anchecken – da sind einige Highlights dabei!

„Die Schöne und das Biest“ startet am 16. März im Kino!

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Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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