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Artikelnummer: 296674St
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Artikelnummer: 296674
Geschlecht Unisex
Musikgenre Black Metal
Exklusiv bei EMP Nein
Medienformat CD
Edition Limited Edition
Produktthema Bands
Band Maladie
Produkt-Typ CD
Erscheinungsdatum 06.03.2015
Das Zweitwerk der deutschen Black-Metal-Innovatoren knüpft genau da an, wo das Debüt "Plaque within" aufhörte, und entwickelt den ureigenen Stil weiter. "Still" kommt im limitierten Digipak mit einem wieder einmal unglaublich stimmungsgeladenen Artwork aus der Feder von Remy C. (Headsplit Design ) und einem satten Sound von Christoph Brandes (Iguana Studio).
CD 1
1. Demutatio 2. Agnitio 3. Inexistentia 4. Asperitas 5. Abdico 6. Discrepantia 7. Circuitus 8. Semivivus 9. Evigilantem
Raimund Ennenga

von Raimund Ennenga (06.01.2015) Es ist selten, dass eine Band gleich mit einem Debüt eine derartige Eigenständigkeit und Originalität beweist, wie es Maladie mit ihrem Erstling „Plaque within“ vermochten. Mit den Wurzeln im avantgardistischen Black Metal wütete die Band durch zahlreiche Gewässer und setzte nicht zuletzt auch durch die Vielzahl an unterschiedlichen Gesängen - mit einer Palette, die von nervenzerreißenden Schreien über aggressive Screams bis hin zu klarem, fast zerbrechlichem, Gesang reichte - große Ausrufezeichen. Mit dem Zweitwerk „Still“ gelingt es der Band ihren einzigartigen Stilmix weiter zu perfektionieren und stellt dabei „Plaque within“ sogar noch in den Schatten. Wo das Debüt zum Teil noch etwas ungeschliffen klang, zeigt sich das Zweitwerk noch konsequenter und besser strukturiert. Dabei geschieht dies dennoch, ohne den Aspekt der „Krankheit“ ansatzweise vermissen zu lassen. Ein gutes Beispiel ist der Opener „Demutatio“, der erst zart eingeleitet wird und dann ungestüm nach vorne prescht, um sich dann in einem mitreißenden klaren Mittelteil regelrecht zu verwandeln und zu öffnen. Hier wird der Hörer zum Zuhören gezwungen und es wird ihm seine ganze Aufmerksamkeit abverlangt. Belohnt wird er durch eine irrwitzige Achterbahnfahrt durch die eigene Gefühlswelt. Als geschlossenes Ganzes genossen, zeigt das Album sehr viele Gesichter, beispielsweise in geschickten Saxofon-Einlagen (wie in „Discrepantia“) und durch stimmungsvolle Interludes (wie „Agnitio“). In den Songtexten wechseln sich Deutsch, Englisch, Latein und Französisch gekonnt ab und setzen so dem vielschichtigen Instrumental die Krone auf. Ebenfalls herauszustellen ist die gelungene Produktion von Christoph Brandes, dem es geglückt ist, jedem Aspekt der Musik seine volle Tragweite zuzugestehen. Neben der brachialen Härte in einigen Passagen kommen trotzdem alle atmosphärischen und getragenen Parts nie zu kurz. Wer Musik gerne nebenbei genießt, der ist hier falsch. Wer sich aber auf Musik einlassen möchte, sich von ihr fesseln, treten, streicheln, schlagen und dann wieder umarmen lassen will, der sollte sich von der Maladie’schen Krankheit infizieren lassen!