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Artikelnummer: 454015
Geschlecht Unisex
Musikgenre Progressive Metal
Medienformat CD
Produktthema Bands
Band Jinjer
Produkt-Typ CD
Erscheinungsdatum 25.10.2019
Jewelcase CD mit 20 Seiten Booklet

Dass die im Januar 2019 vorausgeschickte Schwester-EP Micro eher eine spannende Aufwärmübung seitens der Shooting Stars darstellt, beweist das völlig entfesselte, dazugehörige Album Macro: Jinjer reißen gleich mit dem brachialen und schicksalhaft betitelten Opener ‘On The Top‘ alle Grenzen ein und hören nur auf eine Sorte Gesetz – ihr eigenes. Frontfrau Tatiana Shmailyuk zementiert den Ausnahmestatus der Ukrainer mit beschwörendem Flüstern, wunderschönen Clean Vocals und gutturalen Growls ein, während tödlich groovende Riffkaskaden an gewundenem Songwriting zerschellen. Da darf auch mal ein Reggae-Sprengsel (‘Judgement (& Punishment)‘) durch die Brachialität blinzeln, die Doublebass läuft bei ‘Pausing Death‘ angenehm Amok, und bei technisch überragenden Tracks wie ‘Home Back‘ scheint die Schwerkraft gleich gar nicht mehr zu gelten. Atemberaubend!
CD 1
1. On the Top 2. Pit of Consciousness 3. Judgement (& Punishment) 4. Retrospection 5. Pausing Death 6. Noah 7. Home Back 8. The Prophecy 9. lainnereP
Peter Kupfer

von Peter Kupfer (06.09.2019) Erst im Januar 2019 veröffentlichten die Ukrainer von Jinjer eine EP mit dem Namen „Micro“ und so konnte man davon ausgehen, dass im weiteren Verlaufe der Bandgeschichte ein Full-Length-Album folgen wird. Und et voilà, nun erscheint mit „Macro“ ein vollwertiges und neues Album dieser Senkrechtstarter. Die Mischung ist erneut grandios und neben herrlichen Ausflügen in die Tiefen des Djent, shoutet Frontfrau Tatiana bereits beim Opener „On the top“ wieder herrlich los. Glasklare und astreine Clean-Vocals untermauern bereits in den ersten Minuten, was den Reiz der Band ausmacht. Eine bittersüße und herrlich raffinierte Mischung aus Doublebass-Attacken, Riff-Wänden und wirren Bassläufen, die auf ein mannigfaltiges Organ treffen, fungieren wie eine große Klammer. Ob nun „Retrospection“, „Pit of consciousness“ oder das Reggae-lastige „Judgement (& punishment)“, alle Songs sind sekundär. Jinjer haben es geschafft, ihre intensive Live-Performance in ein Studioalbum einfließen zu lassen. Besser hätte man wahrlich nicht abliefern können