Nirvana - Alles nur erstunken und erlogen?

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Jüngst erschien die Nirvana-Dokumentation „Montage Of Heck“. Viele Menschen sprachen von einer berührenden Beleuchtung der Person Kurt Cobain und lobten die Doku als Meisterwerk. Jetzt hagelt es harsche Kritik aus dem Grunge-Lager.

Kurt Cobain ist Mythos und Legende zugleich. Kaum ein anderer Musiker hat die Musikgeschichte dermaßen auf den Kopf gestellt wie der Sänger und Kopf von Nirvana. Mit einem gestreckten Mittelfinger agierend, lief der Grunge zu seiner Hochphase dem Metal den Rang ab. 21 Jahre nach dem Tod von Cobain erschien nun eine Dokumentation mit dem Namen „Montage Of Heck“, welche in Zusammenarbeit mit Cobains Tochter Frances Bean entstand. Die Kritiker überschlugen sich und auch Fans von Nirvana fanden die Beleuchtung der Person Cobain gelungen. Doch nun kommt harsche Kritik auf.

Nirvana-Cobain

Nirvana Kopf Cobain ist wohl die schillernde Person am Grunge-Himmel.

Es kommt Kritik von einem alten Weggefährten

Buzz Osborne, Frontmann der Band The Melvins und ebenfalls Protagonist beim Patton-Projekt Fantomas, bezeichnet die Dokumentation als „größtenteils unsinnige Fiktion.“ Doch damit nicht genug. Osborne findet noch viel drastischere Worte.

"Ich ging mit Kurt auf die High School und war ein großer Teil des Lebens aller Nirvana-Jungs, bevor und nachdem sie berühmt wurden. Zunächst einmal müssen die Leute wissen, dass 90 Prozent von „Montage Of Heck“ Schwachsinn sind. Totaler Schwachsinn."
Montage_of_Heck-Plakat

Montage Of Heck erschien erst und ist eine Dokumentation über das Leben von Cobain.

War bei Nirvana so manche Aussage falsch?

Auch auf Details der Nirvana-Dokumentation ging Osborne ein. So wird in „Montage Of Heck“ behauptet, dass Cobain mit einem geistig behinderten Mädchen geschlafen haben soll. Den Aussagen von Osborne zufolge sei dies aber nicht wahr. Es würde ferner ebenfalls nicht stimmen, dass Cobain einen Versuch unternommen haben soll, sich auf Bahngleisen das Leben zu nehmen. Selbst die bewiesene Drogensucht der Grungers wird angesprochen. Angeblich wollte Cobain mit Heroin chronische Magenschmerzen lindern und gab dies auch immer wieder in Interviews zu Protokoll. Aussagen zufolge seien diese Schmerzen mit dem ständigen Übergeben in Verbindung zu bringen, was aber laut Osborne ebenfalls nicht der Wahrheit entsprechen soll.

"Kurt verriet mir, dass mit seinem Magen alles in Ordnung war. Er erfand diese Geschichte, um Mitgefühl zu bekommen, und als Tarnung, um weiter Drogen nehmen zu können. Natürlich musste er sich übergeben - das tun Leute, die Heroin nehmen nun einmal."
BuzzOsborne

Mit Buzz Osborne kann man nicht gut Kirschen essen.

Auch Courtney Love bekommt ihr Fett weg

Um den Rundumschlag perfekt zu machen, sollte auch noch die Cobain-Witwe und Skandal-Nudel Courtney Love einen Seitenhieb bekommen. So sei sicher, dass bei Aussagen von Love eine Wahrheit vorhanden wäre, aber nur Gott der Allmächtige würde wissen, wann die Wahrheit anfängt und bis wohin sie gehen würde. Um seiner Aussage Nachdruck zu verleihen beruft sich Osborne auf die Tatsache, dass Courtney Love einen zweifelhaften Ruf habe und dies auch von anderen Personen so gesehen werden würde. Auslöser der Aussagen von Osborne war die Frage, ob er eine Kritik über die Dokumentation „Montage Of Heck“ schreiben würde. Erst auf die Rezensionsanfrage hin, habe er sich mit dem Film auseinander gesetzt. „Ich hätte ihn mir sonst niemals angesehen“, begründet Osborne das Sichten des Materials.

Wer ihn sich jetzt erst recht ansehen will ... bitte:

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Kategorien: MUSIK Peter

Tags: Im Heimkino Kurt Cobain Melvins Montage Of Heck MOVIE & GAMES News Nirvana | permalink

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