Hatebreed eröffnen den nächsten Circle Pit mit The Divinity Of Purpose

Hatebreed-Logo

Hatebreed gehören zum Hardcore- Zirkus, wie der Fisch ins Wasser. Daran gibt es nichts zu rütteln und die Band aus Bridgeport lässt auch mit keinem Album nur den geringsten Zweifel an dieser Hypothese. Im Gegenteil: “The Divinity Of Purpose“ mauert das Ganze nun endgültig in Stein.

Jamey Jasta ist unverkennbar. Kritiker bemängeln dies bei jedem Album aufs Neue, aber Jasta lässt sich nicht beirren und macht mit Hatebreed immer da weiter, wo man mit dem vorherigen Album aufgehört hat. Natürlich lässt man sich auch nie lumpen und beackert die Bühnen dieser Erde aufs Beste. So werden vor allem auf Festivals die Menschenmassen in riesige Circle Pits umfunktioniert und die Meute feiert. Die Party steigt nun bereits seit 1994 und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.

Hatebreed-Live

Jasta ist nach wie vor wie ein wildes Tier auf der Bühne

The Divinity Of Purpose“ haut wieder 11 Songs raus, die typisch nach Hatebreed klingen, aber auch mit Songs wie „Dead Man Breathing“ untypische Elemente beinhalten und somit der Sache die Langweiligkeit nehmen. Brachiale Beats, gewitzte Breakdowns und Jastas einzigartiger Gesang machen die Sache wieder rund. Qualitativ auf höchstem Niveau rechnet man auch textlich wieder mit so einigem ab, was der Band nicht passt. Hatebreed eben! [yt]

Aber nicht nur Musikalisches gibt es von den Grammy- Nominierten zu berichten. So musste sich Jasta und seine Männer im August diesen Jahres vehement dagegen wehren, als White Power Band deklariert zu werden. Der Hintergrund war der, dass CNN die Band im Zusammenhang mit einem Amoklauf am 5. August in einem Gurdwara Tempel in Wisconsin in Verbindung brachte und die Band somit öffentlich an den Pranger stellte. Natürlich völliger Blödsinn und CNN lenkte auch später ein und entschuldigte sich öffentlich für diesen Irrtum.

Aber all dies kann Hatebreed in keiner Weise etwas anhaben. Die Band steht stärker denn je vor einem und davon kann man sich auch demnächst auf der EMP Persistence Tour überzeugen, die ein weiteres Mal durchs Land rollt.

Kategorien: MUSIK Peter

Tags: Hatebreed Jamey Jasta The Divinity Of Purpose | permalink

Teile diesen Artikel: