Das Album der Woche: D-A-D mit A Prayer For The Loud

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D-A-D kommen aus Dänemark. Das kleine Land bringt mit dieser Band eine großartige Band ans Licht. Leider bleibt dieser der ganz große Erfolg verwehrt. Wieso kann wohl Niemand sagen. „A Prayer For The Loud“ ist ein herrliches Rock-Album und zurecht das Album der Woche bei EMP. 

D-A-D sind die ewigen Underdogs. Zumindest kommt es einem so vor. Während andere Bands Massen an Fans hinter sich stehen haben, ist es bei den Dänen gefühlt anders. „Band der Herzen“ oder „Ja, fand ich schon immer super“ sind Aussagen, die D-A-D oft ereilen. Aber wie schaut es bei den Verkaufszahlen aus? Was ist mit dem ganz großen Durchbruch, der die Band auf die größten Bühnen der Welt bringt? Fehlanzeige irgendwie. Und wenn man die Sache nüchtern betrachtet, dann muss man wahrlich den Kopf schütteln. D-A-D machen nämlich immer Alles richtig. Und mit dem Wort „Alles“ meinen wir auch Alles. Ja, die Songs sprühen vor Laune, Riffs gibt es satt und die Eingängigkeit könnte kaum besser sein. Und dennoch schafft es die Band irgendwie nicht aus Dänemark rauszukommen. Und selbst dort ist es nicht so, dass jeder über D-A-D spricht. 

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D-A-D haben den Rock für sich gepachtet. Leider sind sie nie damit durch die Decke gegangen. Völlig zu Unrecht, wie wir finden. (c) by AFM Records

Nach 8 Jahren Funkstille nun „A Prayer For The Loud“

So, nach rund 8 Jahren gibt es von D-A-D also endlich neue Musik. Wir müssen uns ins Gedächtnis rufen, dass die Dänen zweifelsohne immer Alles richtig gemacht haben. Und was nun die Gründe für die lange Pause waren, dies kann uns nur Frontmann Jesper erzählen. Wobei, der gute Mann hat ja ein Soloalbum rausgebracht. Direkt auch anchecken, auch wenn die Sache schon zwei Jahre alt ist. Egal, nun also zum Album „A Prayer For The Loud“ besinnt sich wieder auf die Musik, die die Band beispielsweise mit „No Fuel Left For The Pilgrims“ gemacht hat. Während der Vorgänger noch mit Experimenten auffahren konnte, ist das neue Werk wieder ein schmissiges Album, welches dem Rock frönt. Aber hey, D-A-D streiten sicher den Vorgänger nicht ab, auch wenn dieser etwas weniger ankam. Mit der Nummer „Time Is A Train“ schafft man den Versöhnungsschlag hierzu. 

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Dieses Artwork sollten sich merken, die auf schmissigen Rock stehen. D-A-D sind zurück und dies echt beeindruckend.

D-A-D machen erneut Alles richtig

„No Fuel Left For The Pilgrims“ wurde schon genannt, „Riskin’ It All“ kann auch noch genannt werde. Wie ihr sehr, sprechen wir von den Großtaten, die als Referenz herhalten dürfen. „A Prayer For The Loud“ ist herrlich locker, derbe schmissig und mit ganz viel Herzblut. Lässige Rocknummer wie „Nothing Ever Changes“ oder „Musical Chairs“ sind hier Zeugnisse für. „The Real Me“ fasziniert mit Dynamik, während „The Sky Is Made Of Blues“ sanftmütig und dezent daher kommt. D-A-D schaffen es erneut, sich aus der Versenkung zu erheben. Die Dänen zeigen, dass sie wahrlich eine fantastische Band sind, der wohl auf ewig der große Erfolg verwehrt bleiben wird. Wieso? Kann ich beim besten Willen nicht sagen, denn D-A-D sind atemberaubend und hier haben wir den besten Beweis hierfür. 

Kategorien: MUSIK Peter

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