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„Das deutsche Publikum nimmt schon immer einen besonderen Platz in unserem Herzen ein. Die Fans haben uns von Beginn an großartig unterstützt, und sie tun es noch. Mittlerweile sind wir zu ihren Fans geworden.“ (Michael Poulsen)

 

Die Geschichte zwischen Volbeat und ihren deutschen Anhängern steckt voll tiefer, lauter Rock’n’Roll-Liebe. Jetzt ist es Zeit, den „Rebels & Angels“, wie die vier Musiker ihre Fans nennen, Danke zu sagen. Dafür hat die Band dieses Livealbum auf der „Rewind, Replay, Rebound World Tour“ Ende 2019 in mehreren deutschen Städten mitgeschnitten.

 

Seit die Gruppe den internationalen Musikzirkus aufmischt, steht Deutschland fettgedruckt auf dem Tourplan. Anfangs sitzen die Musiker dafür Abertausende Kilometer im Van, rollen von Kopenhagen aus über Flensburg bis Freiburg, von Ludwigsburg bis Leipzig und Düsseldorf bis Dresden. Aus kleinen Clubs werden schnell große und dann die größten Hallen den Landes. Michael Poulsen und seine Mannschaft steigen auf vom Geheimtipp zum Headliner. „Deutschland wurde damals zu unserer zweiten Heimat“, sagt der Gitarrist, Sänger und Songwriter. „Unsere Musik kam unglaublich schnell und gut beim Publikum an, und plötzlich hatten wir eine riesige Fangemeinde.“

 

Ihren Deutschland-Einstand geben die Dänen am 4. Juni 2006 auf dem Rock Hard Festival in Gelsenkirchen, die erste Headliner-Show liefern sie ab am 1. September 2006 im Headbanger’s Ballroom in Hamburg. Die Band tourt ausgiebig und spielt mehr Shows in Deutschland als im Rest Europas (sieht man von Skandinavien ab). „Wir hatten eine Menge Spaß und mehr als einmal einen teuflischen Kater“, erinnert sich Poulsen. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte: Internationale Touren, Nummer-eins-Alben, Shows mit AC/DC und Metallica, Aufstieg in die erste Liga. Wäre Rock’n’Roll wirklich tot, wären Volbeat verdammt erfolgreiche Zombies.

 

Nachdem „Rewind, Replay, Rebound“ im Sommer 2019 erneut an die Spitze der Hitparade schießt, spielt das Quartett in den Arenen von Berlin, Stuttgart, Frankfurt, München und Leipzig, in Hamburg und Köln sogar zweifach. Dabei fahren sie die ganz große Rockshow auf, mit riesiger Bühne, gewaltiger Lichtshow und sich bewegenden Videoleinwänden. Die Zeiten, in denen ein paar dänische Kumpels ihre Gitarren in einen Van warfen, liegen weit zurück: 2019 füllt die Produktion satte 17 Trucks und beschäftigt eine 85-köpfige Crew aus 13 Ländern.

 

Auf der Tour feuern Michael Poulsen, Jon Larsen, Rob Caggiano und Kaspar Boye Larsen Lieder aller Alben in die Menge – alte Schätzchen, gesetzte Klassiker, neue Ohrwürmer. „Mit einem tollen Publikum macht jeder Song Spaß“, findet der Frontmann. „Es herrschte eine grandiose Stimmung bei all diesen Shows.“ Und das kann man hören: Hier feiern Tausende Fans und vier dänisch-amerikanische Rocker allabendlich ihre Musik. Poulsen verspricht: „Hört weiter Volbeat. Dann kommen wir immer wieder, selbst wenn Jon 100 Jahre alt wird.“ Deal. Bis dahin: Laut machen. Aus Rock’n’Roll-Liebe.