Welcome to the Morbid Reich (Vader)
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Vader haben trotz Line-Up-Schwierigkeiten einen mörderischen, teuflisch hochwertigen Killer abgeliefert der die Szene nicht unerheblich aufmischen wird. Denn "Welcome to the Morbid Reich" ist ein läufiger, räudiger Bastard, mit einem ... Weiterlesen
| Artikelnummer | 203946 |
| Erhältlich ab/seit | 12.08.2011 |
| Format/Produkt | CD, Digipak, Limited Edition |
| Kategorie | CDs |
| Genre | Death Metal |

Information
Vader haben trotz Line-Up-Schwierigkeiten einen mörderischen, teuflisch hochwertigen Killer abgeliefert der die Szene nicht unerheblich aufmischen wird. Denn "Welcome to the Morbid Reich" ist ein läufiger, räudiger Bastard, mit einem mustergültigen Songwriting und Riffs, die bis tief in die Eingeweide vordringen.
Tracklist
Vader - Welcome to the Morbid Reich
- 1.Ultima Thule
- 2.Return To The Morbid Reich
- 3.The Black Eye
- 4.Come And See My Sacrifice
- 5.Only Hell Knows
- 6.I Am Who Feasts Upon Your Soul
- 7.Don't Rip The Beast's Heart Out
- 8.I Had A Dream...
- 9.Lord Of Thorns
- 10.Decapitated Saints
- 11.They Are Coming...
- 12.Black Velvet And Skulls Of Steel
- 13.Troops Of Tomorrow
- 14.Raping The Earth
EMP Redaktion
(28.06.2011)Die polnischen Vader haben sich über die Jahre hinweg zu einem absoluten Schwergewicht der europäischen Death Metal-Szene hochgeackert. Das heißt im Umkehrschluss nichts anderes, als dass man mit jedem neuen Album, den Benchmarkfaktor zwangsläufig erhöhen muss. Bisher galt das 2009er Album "Necropolis" als das kommerziell erfolgreichste der Polen, damit hat es sich aber nun. Denn "Welcome to the Morbid Reich" ist ein läufiger, räudiger Bastard, mit einem mustergültigen Songwriting und Riffs, die bis tief in die Eingeweide vordringen. Bestes Beispiel "The black eye", das mit einem mörderischen Tempo nach vorne drückt. Fies und brachial brüllt Piotr "Peter" Wiwczarek seine morbiden Gedankengänge zu sägenden Riffs in die Atmosphäre- das hat Klasse. Ganz im Einklang mit den exzellenten Frickeleinlagen aus dem Hause Vader! "Only hell knows" ist eine perfekte Abrissbirne, die in den Gehörgängen Achterbahn fährt! Das ist klassischer Death Metal auf mächtig hohem Niveau mit Riffs, die wie Laserschwerter wirken! Vader haben trotz Line-Up-Schwierigkeiten einen mörderischen, teuflisch hochwertigen Killer abgeliefert, der die Szene nicht unerheblich aufmischen wird.
"Welcome to the Morbid Reich" gibt es auch als:
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Das Album ist eine Abrissbirne, die nichts anderes als Vernichtung mit sich bringt. Nach dem kurzen Intro "Ultima Thule" schießt das komplette Album eine Salve an mordenden Riffs nach der anderen ab, unterstützt diesen brachialen Durchgang mit alles-durchlöchernden Blastbeats an den richtig(st)en Stellen und lässt trotzdem keine langeweile aufkommen. Besonders herausstechen tun dabei The Black Eye, Come And See My Sacrifice Don't Rip The Beast's Heart Out und Decapitated Saints (hier bricht man Geschwindigkeitsrekorde im Gesang) bis They're Coming... eine düstere, spannungsvolle Atmosphäre schafft, sodass Black Velvet And Skulls Of Steel als mit-Tempo Walze inklusive richtigen Melodien (!!!) nochmal voll punkten kann, sodass man jetzt schon lust auf eine neue Vader Platte hat.
Der Bonustrack Troops of Tomorrow überrascht zusätzlich mit seinem schweren Charakter und dem Chor-ähnlichem Gesang. Gut angebracht und beeindruckend. Mit Raping The Earth findet auch der Bonusteil ein würdiges Ende in schnellerem Tempo, auch wenn das Ende des Liedes doch überraschend kommt.
Der wirklich einzige Knackpunkt (zumindest bei der limited edition) ist das Booklet. Das Cover an sich ist gut gestaltet und hübsch anzusehen, die Rückseite des Booklets ist ein Poster des Covers, aber die Seite mit den Texten ist schlecht gedruckt, die Texte sind nur sehr schwer lesbar, haben keine Absätze, die die einzelnen Teile trennen und für das Lied Decapitated Saints wurde der Text gar nicht abgedruckt und die Bonustracks werden hier gar nicht erwähnt.
Alles in allem kann ich dieses Album wirklich jedem ans Herz legen, falls er sich das nicht schon mit den letzten Vader Veröffentlichungen zerstört hat.
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