Die Metal-Szene ist breit gefächert. Vom orchestralen Symphonic-Metal bis hin zu Deathcore. Die Jungs von Whitechapel haben sich für letzteres entschieden. Die Deathcore Band ist 2006 in Knoxville, Tennessee entstanden. In dem amerikanischen Bundesstaat taten sich Phil Bozeman (Shouts), Brandon Cagle (Gitarre) und Ben Savage (Gitarre) zusammen. Das Trio begab sich auf die Suche nach weiteren Musikern, die Lust auf eine Deathcore Band hatten. Dabei trafen sie auf Gabe Crisp (Bass), Alex Wade (Gitarre) und Derek Martin (Schlagzeug).

Die Jungs einigten sich schnell auf ein Genre und fingen an Musik zu machen. Damals hätte wohl noch keiner gedacht, dass sie zu einer der größten Deathcore Bands aller Zeiten mutieren würden . Besonders die Stimme von Phil Bozeman beeinflusst heutzutage unzählige Sänger/Growler.


Whitechapel - Wie kam es zum Bandnamen?


Was jetzt noch fehlte, war ein geeigneter Name. Er musste ihr Genre und den Sound repräsentieren. Zudem sollten sich alle Bandmitglieder mit dem Namen identifizieren können. Unter diesen Kriterien fiel die Wahl auf Whitechapel. Dabei handelt es sich um einen Stadtteil Londons. Doch es ist nicht nur irgendein Distrikt. In dieser Ecke wurde gemordet was das Zeug hält. Niemand geringeres als "Jack the Ripper" trieb dort 1888 sein Unwesen und ermordete Prostituierte. Damit war der Ort des Geschehens der perfekte Name für die US-amerikanische Band: blutrünstig, finster und brutal!

Mit einem geeigneten Namen an Board und einer musikalischen Crew, legte die Band los. Noch im Gründungsjahr spielten sie zwei Demotapes ein. Mit ihren derben Tönen, Grindcore-Passagen und düsteren Lyrics hoben sich die Musiker von ihren regionalen Kollegen ab. Zu diesem Zeitpunkt gab es nämlich nur drei andere Metalbands im Bundesstaat, die eine ähnliche Richtung einschlugen. Damit hatte die sechsköpfige Band ihr Alleinstellungsmerkmal gefunden und stellte sich mit ihren Demos bei verschiedenen Labels vor.


Mit derbem Sound zum Debütalbum


Mit ihrem harten Sound im Gepäck, bekamen sie mehrere Angebote. Sie entschieden sich für das britische Label Siege Of Amida Records und Candlelight aus Nordamerika. Im Jahr 2007 brachten sie über Candlelight ihr legendäres Debüt "The Somatic Defilement" auf den Markt. Mit der Scheibe entwickelten sie sich zu mehr, als nur einem Geheimtipp. Jetzt konnte es auch richtig mit dem Touren und einem neuen Album losgehen, doch daraus wurde erst einmal nichts.

Bei einem Autounfall verletzte sich Brandon Cagle schwer. Da er nicht zur Band zurückkehren konnte, musste Ersatz her. Den fand die Combo in Zach Householder. Mit dem neuen Gitarristen wechselte das Sextett zu Metal Blade. Unter diesem Label veröffentlichten sie 2008 ihr zweites Album. Die Scheibe "This Is Exile" stieg in die Billboard-Charts ein. Damit ihre Stücke auch im TV sichtbar wurden, ja es gab auch mal eine Zeit vor YouTube, drehte die Band zu den Singles "Possession", "Eternal Refuge" und "This Is Exile" Musikvideos. Anschließend ging es für die sechs Männer auf die sagenumwobene Summer-Slaughter-Tour.

Mit am Start waren unter anderem Kataklysm und Vader. Noch im selben Jahr machte sich die Band zur ersten Tour als Headliner auf. Auf die Auftritte folgten weitere Studioaufnahmen und neue Whitechapel Alben. 2010 veröffentlichten sie "A New Era Of Corruption". Es folgten unter anderem "Our Endless War" (2014) und "Mark of the Blade" (2016). Die Whitechapel Alben standen ihren Vorgängern in nichts nach und überzeugten durch musikalisches Können, deftigen Sound und komplexe Riffs.


Mark of the Blade


Auf Album Nummer Sechs liefern die Jungs von Whitechapel ein erneutes Meisterwerk ab. Besonders die Gesangsperformance von Phil sticht dabei heraus. Der gute Herr kann nämlich nicht nur growlen und shouten, sondern auch clean singen. Whitechapel und Clean Vocals? Oh Ja!

Schon vor dem Albumrelease haben Whitechapel angekündigt, dass es zum Teil Cleans geben wird. Es wurden zwar "nur" zwei Cleanparts, aber diese sind eine willkommene Abwechslung. Die Jungs haben aber nicht an Durchschlagskraft verloren. Das Album ballert euch fette Breakdowns, miese Grindparts und abgefahrene Grooveparts direkt in die Fresse - können wir nur empfehlen. Die passenden Mark The Blade Fanartikel gibt natürlich auch bei uns.


Whitechapel T-Shirts, Alben und vieles mehr


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