Eigentlich fing alles in den 80ern an. Dort lernten sich Simon Levko und Michael Boden kennen, letzterer besser bekannt als Bodenski. Sie gründeten zusammen mit zwei Mitschülern in Potsdam die Band Zweieck. Als von dieser wieder nur noch Simon und Bodenski übrig waren, trafen sie auf drei Mitglieder der Band Katzengold. Zusammen gründeten die Fünf die Band Bodenski Beat. So weit, so gut. Dann kam das Jahr 1990.

Die Band entschied, noch zwei Folkmusiker aufzunehmen und fand diese mit Silke Volland ("Frau Schmitt") und Coni, der Trompeterin. Gemeinsam gründeten die Sieben die Band Subway to Sally, am 15. September 1990 folgte das erste Konzert.


Die Erfolgsgeschichte von Subway to Sally


Nach kurzer Zeit verließ Coni aufgrund ihrer Schwangerschaft die Band. 1991 kam aber ein neues Mitglied hinzu, Erik-Uwe Hecht alias Eric Fish. Der nächste Meilenstein folgte 1994. Die Band veröffentlichte das erste von vielen Subway to Sally Alben, es hieß schlicht "Album 1994". Im Vergleich zu heute ist die Gruppe kaum wiederzuerkennen. So wurde der Gesang von Simon und Bodenski übernommen, während Eric hauptsächlich im Hintergrund zu hören ist oder Dudelsack spielt. Auch waren die Songs noch hauptsächlich in englischer Sprache geschrieben, was sich jedoch bald ändern sollte.

Schon damals attestierten Fachzeitschriften dem Werk absoluten Kultfaktor. Nur ein Jahr später folgte das zweite Album, es hieß "MCMXCV" - was nichts anderes als "1995" in römischen Zahlen heißt. Dieses Album wird fälschlicherweise oft als das erste Album der Band bezeichnet, weil sie auf diesem zu ihrem heutigen Stil fanden. Der verspielte Folkrock rückte ein wenig in den Hintergrund und härtere Metal-Töne wurden angeschlagen. Die Texte wurden inzwischen alle von Bodenski geschrieben, der als studierter Germanist gewissermaßen vom Fach war und feinsinnige, tiefe Lyrics auf die Scheibe brannte. Die Band hatte ihren Stil, er war erfolgreich und schwer zuzuordnen. Und er fand schnell eine große Fangemeinde.


Immer unterwegs für die Fans


In der Folge tourte die Band gefühlte 13 Monate pro Jahr und spielte auf allen möglichen Festivals, ob klein oder groß. Eric Fish sagte später in einem Interview, 130 Gigs pro Jahr seien normal, wenn man es mit der Musik wirklich ernst meint. Und die Gruppe meint es ernst. Neben dem schier unglaublichen Pensum an Live-Auftritten finden die Bandmitglieder auch immer wieder den Weg ins Studio und hauen dabei ein Album nach dem anderen raus.

1995 "Foppt den Dämon!", 1997 "Bannkreis" und 1999 "Hochzeit", das bis dahin stärkste Album der Band. 2000 folgte dann ein absolutes Highlight. Die erste Live-CD "Schrei!" erschien. Diese überzeugte auch den letzten Zweifler, dass Subway to Sally eine der besten deutschen Live-Bands ist. Die nächste Studio-CD war dann "Herzblut" in 2001. Der Nachfolger "Engelskrieger" wurde dann sehr elektronisch. Vergleiche mit Rammstein begannen, auch wenn STS durch die Stimme von Eric Fish immer eindeutig zu erkennen war.

Es folgten weitere Alben und die Fangemeinde wuchs und wuchs. Nebenbei sahnte die Live-DVD "Nackt" Goldstatus ab. Seitdem entwickelt die Band sich auf jedem Album ein wenig weiter, ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Das macht Subway to Sally mit ihrer nahezu unveränderten Besetzung seit über 25 Jahren zu einer der angesagtesten Bands in der schwarzen Szene.


Subway to Sally Merch bei EMP


Der Subway to Sally Online Shop bei EMP bietet, was die Fans brauchen. Neben sämtlichen Subway to Sally CDs gibt es auch die klassischen Subway to Sally Alben im Shop. Weiteres Merchandise umfasst Subway to Sally Shirts für Männer und Frauen mit verschiedenen Motiven für das nächste Konzert.Wir sehen uns dann beim Konzert.

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