Wer nicht "We Will Rock You" oder "Bohemian Rhapsody" kennt, dürfte Jahrzehnte hinter dem Mond gelebt haben. Wer einen Sieg nicht mit "We Are The Champions" feiert, hat keinen Geschmack. Die Band Queen zählt zu den erfolgreichsten Musikgruppen der Geschichte. Freddie Mercury, Brian May, Roger Taylor und John Deacon konnten unvergessliche Songs schreiben und prägten mit ihrer Musik ganze Generationen von Fans und Musikern in allen Stilrichtungen. Vor allem den Hardrock, Glamrock und Heavy Metal beeinflussen sie. Zudem haben sie eine bewegende Geschichte.

Als aus Farrokh Bulsara Freddie Mercury wurde

Los geht es im Jahr 1970 als Brian May und Roger Taylor auf einen gewissen Farrokh Bulsara trifft. Sie beschließen, gemeinsam Musik zu machen und geben sich einen wiedererkennbaren Namen: Queen. Bulsara legt sich einen Künstlernamen zu und wird zu Freddie Mercury. Zudem überzeugt er die Bandmitglieder, eine Mischung aus Rock und Operette zu schaffen.

Durch zahlreiche Live-Auftritte erarbeitet sich die Gruppe ein Fan-Publikum, sodass das "Queen" Album von 1973 ein Achtungserfolg wird. Musik und Auftritte heben sich deutlich von Rockbands wie Led Zeppelin und Deep Purple ab. Die Band sucht mit schillernden Auftritten, Glitzerhemden, Disko-Attitüde und Pyrotechnik bewusst die Provokation. Dies wird schnell mit weltweitem Erfolg belohnt. Mit dem zweiten Album "Queen II" (1974) und der Single "Seven Seas Of Rhye" gelingt der erste große Hit. Danach geht es sehr schnell steil nach oben: "Bohemian Rhapsody" wird 1976 der erste Nummer-eins-Hit. In den Folgejahren avanciert Queen zu einer der beliebtesten Rockbands weltweit, und verkauft Millionen Tonträger.

Legendäre Bühnenshows

Neben der Musik fallen vor allem Mercurys schillernde Bühnenauftritte auf. Queen kann ganze Stadionhallen füllen. Mercury tanzt, provoziert, nimmt die Bühne ganz für sich ein. Der Frontmann trägt schillernde Kleidung und garniert alles mit seiner überragenden Gesangsstimme. Als bei einem Auftritt der Fuß des Mikrofonständers abbricht, macht er das Beste daraus und nachfolgend ist der fußlose Mikrofonständer markantes Detail von Queen-Konzerten. Bis heute gilt Freddie Mercury als einer der besten Frontmänner aller Zeiten. Aber auch Gitarrist Brian May schreibt sich in die Geschichtsbücher der Rockgeschichte.

Queen wird zu einer der wichtigsten Bands der 1980-er Jahre. Es entstehen Welthits wie "Radio Ga Ga" und "I Want To Break Free". Es sieht ganz so aus, als ob der Erfolg kein Ende nehmen könnte.

Die letzte Tournee

1986 tourt Queen, wobei auch das legendäre Konzert "Live at Wembley" aufgezeichnet wird. Es soll eines der letzten sein. Ende der 1980-er widmen sich die Bandmitglieder zunächst Solo-Aktivitäten. 1989 erscheint das Album "The Miracle" mitsamt der Single "I Want It All". Auffällig: Es gibt keinerlei Live-Auftritte und bei einer Preisverleihung 1990 zeigt sich schließlich Mercury von Krankheit gezeichnet. Lange wird dementiert, dass der Queen-Frontmann an der tabuisierten Krankheit Aids leidet. Am 23. November 1991 erfolgt dann doch die öffentliche Erklärung. Einen Tag später

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