Irland, die grüne Insel, ist für vieles bekannt. Da wäre neben dem Whiskey, der Butter und den Kleeblättern auch die eine oder andere mystische Figur. Doch, ist das Land auch bekannt für Metal? Oh ja! Im Jahr 1987 hatte in der Nähe von Dublin eine Pagan Metal-Band names Primordial ihren Ursprung, die anfänglich in Richtung Death- und Trash Metal unterwegs war. Pól MacAmlaigh (Bass) und sein Bruder Derek (Drums) schnappten sich Ciáran MacUiliam (Gitarre) und musizierten los. Da die drei Iren keinen Sänger für ihre Band fanden, übernahm Pól den Job.

Mit dem wachsenden Können an den Instrumenten, entwickelte sich auch die Musikrichtung ihrer Songs. Das Trio interessierte sich zunächst für Trash- und Death Metal. Mit immer wechselnden Bandnamen und nicht lesbaren Logos wollten die drei Musiker bekannt werden. Dies änderte sich 1991, als Alan Averill zur Band stieß und das Mikro in die Hand nahm.


Nach dem Demotape folgte das Album "Imrama"


Langsam ordnete sich die irische Band. Die Testphase schien vorbei und sie benannten sich in Primordial um. 1993 folgte die Aufnahme ihres Demotapes. Die Einflüsse des Death Metal waren deutlich hörbar. Daher präsentierten sie sich auch bei Liveauftritten in ihrer Heimat stets mit Corpse-Paint bemalt. Mit ihrem Sound und ihrer Erscheinung wurden die Labels auf die Vier aufmerksam. Primordial entschieden sich für Cacophonous Records und nahmen mit ihnen ihr Debütalbum "Imrama" (1995) auf.

Dem Debütalbum folgte ihr erster Auftritt fern der irischen Heimat. Zusammen mit Gomorrah, Occult und Bal-Sagoth zeigten sie in London, was sie konnten. Doch trotz der positiven Resonanz stagnierte der Erfolg. Was zum Stillstand beitrug, war der Ausstieg von Derek MacAmlaigh. Ohne einen Mann hinter dem Schlagzeug wurde es eng für die irischen Musiker. Vor allem, da eine durch ihr Label organisierte Tour mit Mayhem dadurch in Gefahr geriet. Da die Gruppe aber kurz vor knapp mit Simon O'Laoghaire doch noch einen neuen Schlagzeuger fanden, konnte die Tour wie geplant stattfinden.


Alles auf Anfang


Mit O'Laoghaire an ihrer Seite kehrten sie ins Studio zurück und nahmen "A Journey's End" auf. Die Platte wurde ein durchschlagender Erfolg! Damit begeisterten beide Primordial Alben ihre Fans und Kritiker zugleich. Ihr Sound vereint dabei stets folkloristische und düstere Parts in Kombination mit ruhigen Aspekten. Als es dann so richtig lief, ließ sie ihr Label im Stich. Sie kamen bei Hammerheart Records unter und gingen direkt wieder ins Studio. Das Ergebnis ihrer Arbeit war die EP "The Burning Season". Die Scheibe musste sich nicht hinter den vorigen Primordial Alben verstecken. Ganz im Gegenteil: Sie enthielt vier Songs à 30 Minuten - epische, melodische Stücke mit dem Hang zur Finsternis.

Jetzt durften sie endlich touren. Gemeinsam mit Hades Almighty und Mayhem waren sie in Europa unterwegs. Nach ihrer ersten richtigen Tourerfahrung machten sie keine Pause. Die Musiker zog es zurück ins Studio, wo 2000 "Spirit The Earth Aflame" entstand. In den nächsten Jahren folgten immer abwechselnd eine Tournee und ein Studioalbum. Dabei wurde dem Sound mit einem zweiten Gitarristen (Michael O'Floinn) mehr Fülle verliehen. Trotz der optimalen Voraussetzungen geriet der Erfolg der Band erneut ins Wanken. Der Grund dafür war das Label, das mit finanziellen Problemen die Produktion neuer Scheiben verhinderte. 2005 kamen sie bei Metal Blade unter und es lief wieder rund: Neue Touren, neue Alben und vorwärts in Richtung Pagan Metal.


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