Oh Yeah? Oh Yeah! Ende 1981 gründete sich einer der wohl legendärsten Metal Bands aller Zeiten: Metallica. Ganz am Anfang waren die Jungs noch in Los Angeles ansässig, bis es sie 1982 nach San Francisco in die legendäre Bay Harbor Area verschlagen hat. Mittlerweile ist die Bay Area als die Thrash Metal Pionierhochburg in die Geschichte des Metals eingegangen. Kein Wunder, schließlich steht die Bay Area für Bands wie Megadeth, Slayer, Anthrax und natürlich Metallica. Aber erstmal von vorne: Den Grundstein für die Gründung der Band legte Schlagzeuger Lars Ulrich, der auf der Suche nach Metalmusikern zum Jammen war. Kurzerhand schaltete er eine Anzeige in der südkalifornischen Lokalzeitung "The Recycler":

"Schlagzeuger sucht andere Metalmusiker zum Jammen. Tygers of Pan Tang, Diamond Head, Iron Maiden"

Ulrich wurde auch tatsächlich fündig: nur kurze Zeit später meldeten sich James Hetfield und Bassist Ron McGovney, die auf der Suche nach einem Drummer waren. Ihre Wege trennten sich zwar zunächst wieder doch einige Monate später wurde schließlich "Metallica" gegründet. Zum Glück, denn sonst wären wir wohl niemals in den Genuss der verschiedenen Metallica Alben gekommen.

Metallica Alben: von "Kill Em All" bis "Hardwired...to self-destruct


Schon 1982 veröffentlichen Metallica ihre ersten Demotapes namens "Power Metal" und "No Life 'Til Leather". Besonders letzteres wurde in der Bay Area euphorisch aufgenommen. Doch kaum kam der erste Erfolg, kamen auch die ersten Streitig- und Unstimmigkeiten: 1982 verließ Bassist McGovnery die noch junge Band. Nur kurze Zeit später schmissen Hetfield und Co. Lead-Gitarrist Dave Mustaine raus. Da eine Thrash Metal Band mit zwei Leuten nicht wirklich funktionieren kann, machten sich Hetfield und Ulrich sofort auf die Suche nach Ersatz. Mit Cliff Burton und Kirk Hammett wurden würdige Nachfolger gefunden.

Da das Line up nun wieder komplett war, konnten sich die jungen Thrasher auf ihr Debütalbum konzentrieren. Mit 12.000 $ in der Bandkasse wurde der Longplayer "Kill 'Em All" aufgenommen. Das Album gilt bis heute als Inbegriff des Thrash Metals. Songs wie "Seek and Destroy" oder "Hit The Lights" sind Meilensteine der Musikszene. Auch das zweite Album "Ride The Lightning" schlug hohe Wellen. Es folgte die erste Headliner-Tour durch Europa.

Nach "Ride The Lightning" veröffentlichen Metallica das legendäre "Master of Puppets" Album, welches nur einen Monat nach Release mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. Es hätte nicht besser laufen können. Doch am 27. September 1986 starb Bass-Legende Cliff Burton bei einem Tourbus-Unfall auf dem Weg nach Kopenhagen. Ein harter Schicksalsschlag nicht nur für Metallica, sondern für die gesamte Musikszene. Doch die Reise von Metallica musste weitergehen - Cliff zuliebe. Schließlich konnte Bassist Jason Newsted als Ersatz für Cliff verpflichtet werden.

Ein Jahr später folgte das progressivste Album der Metallica Diskografie "...And Justice for All". Zwar nicht das erfolgreichste, aber das komplexeste Album der Thrasher. Umso erfolgreicher war das fünfte Metallica Album: Das schwarze Album oder auch "Black Album" wurde am 12. August 1991 veröffentlicht. Bis heute hat sich der Longplayer 28 Millionen Mal verkauft und gilt somit als erfolgreichstes Metal Album aller Zeiten.

Nachfolgealben wie "Load", "ReLoad" oder "St. Anger" spalteten die Fangemeinschaft. Erst mit "Death Magnetic" konnten Metallica wieder größere Erfolge verzeichnen.

Hardwired... to self-destruct


Lange mussten wir warten und 2016 war es endlich soweit: mit "Hardwired...to self-destruct" haben Metallica ihr nächstes großes Ding rausgehauen. Das Album haut euch 80 Minuten puren Thrash Metal ins Gesicht. "Hardwired...To Self-Destruct" besteht aus zwölf Songs, die auf zwei CDs ihre volle Energie entladen. Auf euch wartet oldschooliger Thrash Metal, der euch in die guten alten Zeiten des Bay Harbor Thrash Metals zurückversetzt. Schon die erste Single "Hardwired..." hat klargemacht wohin die Reise dieses Mal geht: zurück in die legendären Zeiten von Metallica. Der Song klingt wie ein Mix aus "Kill 'Em All" und "Death Magnetic"- eine perfekte Mischung wie wir finden. Metallica sind zurück!

Hetfield und Co. im Kino: Metallica Filme


Hetfield, Hammett, Trujillo und Ulrich sind aber nicht nur musikalisch kreativ unterwegs, sondern auch auf der Leinwand. 2003 veröffentlichten sie den Metallica Film "Some Kind of Monster", der den Entstehungsprozess zum Album "St.Anger" dokumentiert. Mit "Through the never" folgte dann ein richtiger Kinofilm in 3D.

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