Als Nirvana-SchlagzeugerDave Grohl 1994 die Rockband Foo Fighters ins Leben rief, zweifelten viele daran, ob diese aus dem Schatten des Vorgängers heraustreten würden können. Grohl hatte schon zu Nirvana-Zeiten Songs geschrieben, diese hatten es aber nie ins Repertoire der Grunge-Band geschafft. Nach dem tragischen Tod von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain versuchte es Dave Grohl zunächst als Solo-Künstler und veröffentlichte 1995 das Album „Foo Fighters“, das es sofort in die US-Charts schaffte. Um die Platte auf einer Tournee promoten zu können, stellte Grohl schließlich die Band Foo Fighters zusammen. In den folgenden Jahren veröffentlichten die Foo Fighters in wechselnder Besetzung die beiden Alben „The Colour And The Shape“ und „There Is Nothing Left To Lose“. Songs wie „Everlong“ oder „Learn To Fly“ schlugen ein wie eine Bombe. Das Album „There Is Nothing Left To Lose“ wurde 2001 als bestes Rockalbum mit einem Grammy ausgezeichnet und enthielt die beiden Hitsingles „Learn To Fly“ und „Breakout“. Um die Jahrtausendwende widmete sich Grohl hauptsächlich dem Heavy-Metal-Projekt Probot, so dass die Veröffentlichung des vierten Albums „One By One“ mit Gaststar Brian May von Queen bis 2001 auf sich warten ließ. Auch für ihr Doppelalbum „In Your Honor“ holten sich die Foo Fighters prominente Verstärkung in Form von Ex-Led Zeppelin Bassist John Paul Jones.

 

Nachdem sie 2008 beim Brit Award und den Grammys mit ihrem Album “ Echoes, Silence, Patience And Grace“ und der dazugehörigen Single „The Pretender“ ordentlich abgeräumt hatten, kündigte Grohl eine 10-jährige Pause der Foo Fighters an.  Aber die Foo Fighters wären nicht die Foo Fighters, wenn sie nicht immer für eine Überraschung zu haben wären. 2011 hauten die Jungs nämlich ihr Album „Wasting Light“ und die Dokumentation „Back And Forth“ aus. Wir hoffen, dass sich die Foo Fighters Story noch lange nicht schließen wird. Darüberhinaus veröffentlichten sie im gleichen Jahr, anlässlich des Record Store Day, das limitierte Album „Medium Rare“, das Coverversionen von Songs von Hüsker Dü, Pink Floyd, Thin Lizzy und Cream beinhaltete. Videos nahmen stets einen besonderen Stellenwert für die Foo Fighters ein. Oftmals setzten sie skurrile Elemente ein oder ließen sich durch Gaststars unterstützen. Ein Beispiel hierfür ist das Video zur Single „Big Me“, das eine berühmte Mentos Werbung parodierte und zur Folge hatte, dass Grohl für lange Zeit bei Auftritten von seinen Fans mit Mentos beworfen wurde. Für die Single „Learn To Fly“ wurden die Jungs von Tenacious D ins Boot geholt und im Video zu „White Limo“ ist Motörhead-Legende Lemmy Kilmister zu sehen.

Den Foo Fighters wird oft nachgesagt, dass ihr Stil dem der früheren Band Nirvana sehr ähneln würde. Grohl selbst bestätigte, dass Cobain großen Einfluss auf sein Songwriting hatte und er dank seines ehemaligen Bandleaders die Schönheit des musikalischen Minimalismus zu schätzen gelernt hat. In ihrer Musik nutzen die Foo Fighters das Zusammenspiel aus ruhigen Strophen und lauten Refrains.  Und auch auf ihrem „Sonic Highways“ Album zeigen sich die Foos in gewohnter Qualität. Die Songs drücken ordentlich nach vorne und gehen direkt ins Ohr – handgeschmiedeter Rock, der seines gleichen sucht. Genau wie zu „Wasting Light“ Zeiten haben die Foo Fighters auch diesmal wieder eine Dokumentation mit dem Titel „Sonic Highwys“ gedreht – unterstützt wurde die Doku vom Kabelsender HBO. Dave Grohl, Pat Smear, Nate Mendel, Taylor Hawkins und Chris Shiflett sind einfach grandiose Musiker – ganz einfach.

EMP lässt es sich natürlich nicht entgehen  euch mit jeder Menge Musik und Merchandise dieser großartigen Band zu versorgen. Ein Klick in unsere Foo Fighters-Abteilung lässt wohl jedes Fan-Herz höher schlagen. Wir haben für euch Foo Fighters Shirts, Tanks, Hoodies, Poster und vieles mehr am Start, 

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