Nach der Highschool einen langweiligen 9 to 5 Job annehmen? Für die Jungs von KoRn war das keine Alternative und so ging es direkt von der Highschool auf die Bühnen dieser Welt. Gut für uns, denn ansonsten hätten wir wohl niemals den einzigartigen und verrückten Sound von KoRn kennen lernen dürfen. Aber fangen wir erstmal von vorne an: wir schreiben das Jahr 1993, als der Grunge noch stark wütete und Bands wie Nirvana oder Alice in Chains mit Ultraschallgeschwindigkeit die Musikszene revolutionierten. Eine denkbar schlechte Zeit für einen neuen Musikstil, oder?

Falsch gedacht! Die Jungs aus Bakersfield haben mit ihrem unverwechselbaren Sound ein ganz neues Musikgenre erschaffen, welches bis heute unzählige Anhänger hat. Der Nu Metal war geboren und KoRn schafften endgültig den Sprung zur internationalen Top-Band. Ein Grund für diesen Erfolg war und ist die dunkle und morbide Stimme von Jonathan Davis. Von den schlimmsten Kindheitserinnerungen geplagt, schaffte es Davis einen eigenständigen Gesangsstil zu kreieren, der fernab von Klischees ist. Von feminin angehauchten Gesangseinlagen, Rapparts, Shouts bis hin zu den verrückten Lauten - Davis hat eine unfassbare Bandbreite. Kein Wunder also, dass man die Stimme auch unter Millionen von Stimmen heraushören kann.


KoRn - eine perfekt abgestimmte Band


Aber nicht nur die Vocals sind herausragend. Die Instrumente sind perfekt aufeinander abgestimmt und leiten problemlos von ruhigen, melancholischen Parts zu knüppelharten Groove-Riffs über bevor es dann wieder in wirre und psychodelische Sampleparts geht. Da hat es auch niemanden verwundert, dass das Zweitlingswerk "Life is Peachy" einschlug wie eine Bombe. Platz 3 der US- Charts und mehr als 100.000 verkaufte Alben in der ersten Woche sprachen eine deutliche Sprache. Grammy und MTV Preise sammelten sich an und nichts schien der Band im Wege zu stehen. Die Musikvideos zu "Got The Life" und "Freak On A Leash" laufen bei uns immer noch auf Heavy Rotation.

Auf den Erfolg haben sich die Herrschaften aber nicht ausgeruht. Die Folgealben wurden wie am Fließband produziert, ohne wie solche zu klingen. Die Band schaffte es sogar unter all dem bestehenden Druck ihren Sound zu verbessern, zu erweitern und sich einem breiteren Publikum zu öffnen. Alben wie "Issues", "Untouchables", "Take a Look in the Mirror" oder auch "Untitled" beweisen, dass KoRn ihr Handwerk ganz genau verstehen. Okay, der Ausflug in die Dubstep-Welt auf dem Album "The Path of Totality" kam nicht wirklich gut an, doch wandelbar waren KoRn schon immer. Da freute es alle umso, als das Album "The Paradigm Shift" wieder in die alte Richtung von KoRn ging. Songs wie "Never never" oder "Prey for me" sind ohne Frage richtig gute Nu Metal Bretter.


The Serenity of Suffering


Wenn die Herrschaften von KoRn ein neues Album ankündigen, muss man wirklich auf alles gefasst sein. Das hat das Album "The Path of Totality" bestens bewiesen. Umso mehr waren wir aus dem Häuschen als KoRn die erste Single "Rotting in Vain" rausgehauen haben. Die Kinnlade fiel erstmal auf den Boden und wir wollten schon wieder die Baggypants rauskramen. Was für ein Song. KoRn sind an die Wurzeln des Nu Metals zurückgekehrt und haben sich selbst nochmal übertroffen.

Groovende Drums, derbste Bassläufe, 14 runtergestimmte Saiten von Munky und Head sowie die morbide und dunkle Stimme von Jonathan Davis. Mit dem Song "A Different world" konnte Corey Taylor von SlipKnot und Stone Sour für ein Feature verpflichtet werden. "The Serenity of Suffering" beweist, dass Nu Metal ganz bestimmt nicht tot ist und KoRn noch immer einer der abgefahrensten und besten Bands in diesem Genre sind.


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