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Bring Me The Horizon-Fans aufgepasst! Bei uns bekommt ihr gleich drei tolle Silikon-Armbänder eurer Lieblingsband. Das gelbe Band trägt den Bring Me The Horizon-Schriftzug, die beiden schwarzen Silikon-Armbänder jeweils eine Zeile aus dem Song Diamonds Aren't Forever, nämlich We Will Never Sleep und Sleep Is For The Wek.
Interview

Bring Me The Horizon müssen auch mit Sempiternal Nichts bereuen
von Peter Kupfer (11.03.2013)Bring Me The Horizon stehen seit Anfang ihrer Bandtage im Kreuzfeuer und können es nie allen Fans recht machen. Aber den Briten ist es letztendlich egal und man schaut stets auf sich, ihr Schaffen und die nächsten Schritte. "Sicher stehen wir oft im ...
WeiterlesenBring Me The Horizon stehen seit Anfang ihrer Bandtage im Kreuzfeuer und können es nie allen Fans recht machen. Aber den Briten ist es letztendlich egal und man schaut stets auf sich, ihr Schaffen und die nächsten Schritte. "Sicher stehen wir oft im Kreuzfeuer und es ist auf Dauer auch sehr ermüdend", so Sänger Oliver Sykes, "aber letztendlich muss man dies irgendwann ausblenden, denn sonst zerbricht man daran." Gesagt, getan und mit Tatendrang machte man sich daran, den Nachfolger von "There is a hell..." in Angriff zu nehmen und nebenbei noch das Label zu wechseln. "Ich denke einfach, dass man an einen Punkt kommt, an dem man sich weiterentwickeln muss und dies versuchen wir nicht nur musikalisch". Konstante Weiterentwicklung geht meist mit Fehlern einher, die man vielleicht ungeschehen machen möchte. "Da gibt es bei uns nichts, abgesehen von privaten Angelegenheiten. Wie jeder andere Mensch auch, schauen wir nicht auf große Fehler zurück", so Sykes. "Bereuen müssen wir Nichts!" "Sempiternal" schlägt nun ein neues Kapitel der Bandgeschichte auf und wirkt im Vergleich zu den Anfangstagen ruhiger und angepasster. Musikalische Raffinessen reihen sich aneinander und münden in ein Album, welches facettenreich, durchdacht und dennoch überraschend wirkt. "Sicher ist es kein Core-Album mehr, wie es vielleicht viele Fans dachten, aber sich zu wiederholen ist auch nicht im Sinne des Erfinders. Wir wollten einfach das in ein Album packen, was uns und unser Können ausmacht und das hat sich nun mal in den letzten Jahren weiterentwickelt." Bring Me The Horizon haben den Mut und machen etwas, was sicher wieder für Gesprächsstoff sorgen wird. "Auf jeden Fall werden wir einigen Menschen auf die Füße treten", so Skyes, "aber dies ist nicht unsere Absicht. Vielmehr ist es so, dass man uns einen Stempel aufgedrückt hat, den wir niemals wollten. Wir haben zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass wir diese oder jene Richtung einschlagen wollen und werden und nun kommen die Verfechter jeglicher Lager auf einen zu und wollen einem sagen, was man darf und was nicht! Dies ist bizarr und auf der anderen Seite unheimlich." "Sempiternal" wirkt, wie der Gesprächspartner auch, reif und erwachsen und fährt musikalisch groß auf. "Ein direktes Konzept und einen direkten Masterplan gab es nicht. Lee und ich haben uns einfach sehr oft getroffen und viele Ideen ausgetauscht. Das Resümee liegt nun vor und ich für meinen Teil bin damit zufrieden". Lee, der mittlerweile alleine für die Gitarrenarbeit zuständig ist, entwickelte sich während der Songwritings als Quell der Ideen. "Er hat sehr viele tolle Einfälle und unser neuer Mann Jordan war der ideale Dolmetscher, wenn es darum ging, mir die Sachen zu erklären." Jordan Fish war auch der Mann, der Sykes beim Singen unterstützte. "Ich hatte keine richtigen Gesangstunden, aber Jordan stand mir mit Rat und Tat zur Seite", als es darum ging, das ausgereifteste Album der Band zu schreiben. Aber darum scheren sich Bring Me The Horizon bekanntlich nicht.
Durchschreiten Türen in andere Welten
von Florian Drees (14.09.2010)Dies Band polarisiert mehr als viele ihrer Zeitgenossen. Sich darum kümmern, wollen sich die Herren aus Sheffield aber nicht. "Letztendlich ist es uns egal, wer was über uns sagt. Wir schauen, dass wir unser Ding machen und sind dankbar dafür, dass s...
WeiterlesenDies Band polarisiert mehr als viele ihrer Zeitgenossen. Sich darum kümmern, wollen sich die Herren aus Sheffield aber nicht. "Letztendlich ist es uns egal, wer was über uns sagt. Wir schauen, dass wir unser Ding machen und sind dankbar dafür, dass sich der Erfolg nun so langsam einstellt, " gibt Oliver Sykes zu Protokoll. "Ich denke, dass viel schlechte Kritik mit Neid zu tun hat. Gewisse Menschen haben einfach stets an uns geglaubt und andere hielten uns eher für Eintagsfliegen." In der Tat rechnete man bei Bring Me The Horizon nicht mit solch einem schnellen Erfolg. Wurde der Erstling "Count your blessings" stellenweise von den Kritikern noch belächelt, schlug man mit "Suicide season" die letzten Zweifler ungespitzt in den Boden. "Hoffentlich," erfreut sich der Frontmann, "aber ich muss auch betonen, dass uns niemals was zugeflogen ist. Wir mussten hart dafür arbeiten und haben versucht, mit der Band die nächsten Schritte zu machen und ein neues Level zu erreichen. Wir haben alles Erdenkliche versucht und letztendlich können wir schon stolz darauf sein, dass wir es aus eigener Kraft geschafft haben, soweit zu kommen. Natürlich waren hier und da Menschen, die uns Wege aufgezeigt haben, aber durch die Tür mussten wir alleine gehen. Welche Welt uns dort nun erwartet, wird sich zeigen." Sykes spricht beispielsweise von Frederik Nordström, der bei den letzten Werken die Finger an den Reglern hatte. "Ein großartiger Mensch, der sehr viel von seinem Handwerk versteht. Es war an für sich selbstverständlich wieder mit ihm zu arbeiten. Er hat uns schon mal aufgezeigt, welches Potential wir haben." Potential, welches sich auf dem Album "There is a hell, believe me I've seen it. There is a heaven, let's keep it a secret" in zwölf Songs brachial entlädt. Die Gegensätze zwischen Death Metal-Elementen und eingängigen Parts sind mehr zum Tragen gekommen, Hooklines noch unberechenbarer und der Sound im Gesamten noch druckvoller. "Genau das wollten wir erreichen. Natürlich hätten wir aus musikalischer Sicht einfach wie bisher weiter machen können, aber dadurch wären wir letztendlich in einer Sackgasse gelandet. Wir sind reifer geworden, sehen heute Dinge mit anderen Augen und musikalisch sind wir gereift. Es war an der Zeit, dass wir neue Wege gehen, was die Arrangements betrifft. Wir wollten uns einfach keine Limitierung auferlegen, versuchen all das in ein Album zu packen, was uns anspricht und was wir für umsetzbar erachten. Ich hoffe sehr, dass uns dies geglückt ist und wir den Zuspruch seitens der Fans erhalten, den ein jeder Künstler sich erhofft." Gewiss werden einige Fans den neusten Paukenschlag verhaltend aufnehmen, da man sich doch von den Wurzeln entfernt hat. "Ja, sicher werden uns nicht alle Anhänger für das hier lieben, aber letztendlich sollte man auch mit der Zeit gehen. Schließlich trägt das Album unseren Namen und hinter diesem wollen wir stehen. Wenn wir dieses Bestreben für Fans aufgeben müssten, hätten wir sicherlich niemals Fans gewonnen."