Information
Axel Rudi Pells "Circle of the oath" bekommt ihr exklusiv bei uns noch mit der MAXI-CD "Before I die" Zugreifen!!!
Interview
Auf den Spuren von Led Zeppelin?
von Matthias Mader (22.12.2011)Das letzte Album von Axel Rudi Pell ist noch gar nicht soooo lange her: Die Compilation "The ballads IV" platzierte sich immerhin auf Nummer 29 der bundesdeutschen Charts. Es ist erstaunlich, dass eine Gruppe überhaupt auf ganze vier (!) Balladen-Alb...
WeiterlesenDas letzte Album von Axel Rudi Pell ist noch gar nicht soooo lange her: Die Compilation "The ballads IV" platzierte sich immerhin auf Nummer 29 der bundesdeutschen Charts. Es ist erstaunlich, dass eine Gruppe überhaupt auf ganze vier (!) Balladen-Alben kommt und damit dann auch noch die Charts knackt. Respekt! Axel selbst sieht aber nicht die Gefahr, dass seine Band dadurch zu sehr festgelegt werden könnte: "Nein, eine Ballade ist definitiv kein Pflichtprogramm für ARP. Das folgt jetzt nicht einem bestimmten Schema. Für die neue Scheibe habe ich sogar Ideen für zwei Balladen gehabt. Aber das wäre ein wenig too much gewesen, deswegen hat es mit ,Lived our lifes before' letztendlich nur eine auf das Album geschafft." Die Rede ist selbstverständlich von "Circle of the oath", der neuen CD von Axel Rudi Pell, die aus zehn von ihm in Eigenregie komponierten Stücken besteht. Axel ist ein extrem bodenständiger und ehrlicher Gesprächspartner, dem wohl nichts ferner liegt als schnöde Selbstvermarktung. Aber irgendwie weckt der Blondschopf in mir doch eine immense Vorfreude auf den Nachfolger von "The crest": "Ich habe meinen Stil über die gesamte Karriere hinweg ja nie drastisch verändert. So auch diesmal nicht. Dennoch hat das Album einige Überraschungen zu bieten. So gibt es die Rückkehr des Intros zu feiern - das hat ja bei der vorletzten Scheibe gefehlt. Das Intro ist also definitiv zurück und stimmt den Hörer psychologisch auf das Album ein. Dann gibt es eine Nummer mit Double-Bass-Einsatz, jetzt zwar nicht durchgehend, aber immerhin stellenweise. Dann und wann braucht man ja doch wieder eine Dosis Double Bass. Das Titelstück ,Circle of the oath' ist mit über neun Minuten Spielzeit der längste Song der CD. Die Komposition geht schon ein wenig in die Richtung Led Zeppelin - und das gab es bei ARP vorher noch gar nicht. Led Zeppelin so Anfang der 70er Jahre. Ich habe mir daraufhin extra noch einmal alle Platten von Led Zeppelin angehört, die habe ich komplett bei mir zu Hause im Schrank stehen, aber es bleibt dabei: Das Riff habe ich erfunden. Es ist nicht von Zeppelin geklaut, auch wenn der Stil sich natürlich an ihre Song-Arrangements anlehnt. Ich glaube auch mit Stolz behaupten zu können, dass es einer der besten Songs ist, die ich je geschrieben habe. Insgesamt sind auf ,Circle of the oath' mehr rockige Sachen drauf als auf ,The crest'. Es geht alles ein bisschen mehr nach vorne los. Dann hätten wir noch ,World of confusion' (The masquerade ball part II)', also die Fortsetzung unseres Erfolgsalbums von 2000. Das ist jetzt nicht genau das gleiche, aber schon die Fortführung des Grundthemas, der zweite Teil also. ,The masquerade ball' wird darin auch zitiert. Auch ,Before I die' ist ein wenig außergewöhnlich. Das ist ein Rocktrack, der sich aber ein wenig vom normalen ARP-Schema abhebt. Er passt trotzdem gut aufs Album. Das ist jetzt schwierig zu erklären. Wenn du es hören würdest, dann könntest du mich genau verstehen. Über Musik nur zu reden, das ist immer so eine Sache ...". Das stimmt, und genau deswegen führt auch kein Weg am Kauf von "Circle of the oath" vorbei!
Richtie Blackmore ohne Egoproblem
von Matthias Mader (18.03.2010)Axel Rudi Pell ist ein Kind des Ruhrpotts. Selbstdarstellung liegt ihm fern (im krassen Gegensatz zu seinem frühen Idol Ritchie Blackmore). Dabei hätte er allen Grund dazu. Seit mittlerweile über 20 Jahren veröffentlicht der sympathische Blondschopf ...
WeiterlesenAxel Rudi Pell ist ein Kind des Ruhrpotts. Selbstdarstellung liegt ihm fern (im krassen Gegensatz zu seinem frühen Idol Ritchie Blackmore). Dabei hätte er allen Grund dazu. Seit mittlerweile über 20 Jahren veröffentlicht der sympathische Blondschopf ein Melodic Metal-Meisterwerk nach dem anderen und seiner musikalischen Linie ist er immer treu geblieben. Auch auf dem vermeintlich verflixten 13. Studioalbum "The crest" konzentriert sich der Ausnahmegitarrist wieder auf seine ureigenen Stärken. Im Vorfeld der Veröffentlichung ist ihm dabei ein Satz herausgerutscht, den man für seine Verhältnisse schon fast als kontrovers bezeichnen kann: "Ich bin stolz darauf, dass es auf meinem neuen Album keine einzige Double-Bass-Nummer gibt." Große Aufregung! Aber Axel Rudi Pell relativiert sogleich: "Ich sach' mal, auf diese Aussage wird immer sehr viel Gewicht gelegt. Du bist jetzt nicht der erste Journalist, der mich darauf anspricht. Das habe ich mal so in einem Nebensatz gesagt und jetzt wird es als DAS Zitat dargestellt. Aber is' egal. Im Grunde genommen stimme ich dem voll zu! Manche Nummern brauchen einfach keine Double Bass. In Amerika sind die schon lange out. Das hat mir unser Drummer Mike Terrana gesteckt. Wenn in Amerika ein Drummer eine Double Bass aufbaut, dann lachen die Roadies sofort und meinen, der Typ muss definitiv schon über 50 sein. Ist er ja auch, aber nun gut, mein Gott ..." Also, "The crest" als Double-Bass-freie Zone - das hat was ... Aber Axel Rudi Pell will daraus jetzt keine Philosophie konstruieren: "Das Gewicht sollte immer auf den Song an sich gelegt werden, so gehe ich jedenfalls vor, auf die Melodie und wie alles zusammen harmoniert. Und da ist eine Double Bass in den meisten Fällen völlig unpassend." Dem ist von meiner Seite her rein gar nichts hinzuzufügen. An hochkarätigem Songmaterial mangelt es "The crest" nicht. Ein gutes Beispiel ist "Dreaming dead", dessen instrumentaler Mittelteil nicht nur mich ein wenig an "Heaven and hell" erinnert. Reiner Zufall? Schließlich war Axel Rudi Pell im letzten Jahr mit Black Sabbath, pardon mit Heaven And Hell auf Tour. Axel überlegt: "Aha, dat is ja'n Ding. Wir haben die letzte Deutschland-Tour von Heaven And Hell als Special Guest begleitet und ich möchte nicht komplett ausschließen, dass da im Unterbewusstsein etwas hängen geblieben ist. Mich haben auch schon Leute angesprochen, die ,Devil zone' ein wenig an ,Bible black' von Heaven And Hell erinnert. Die Tour war übrigens komplett geil. In Berlin habe ich mit Ronnie James Dio in seiner Garderobe fast zweieinhalb Stunden geredet. Er hat mir sogar eines seiner komischen Biere angeboten, welches er immer trinkt. So'n dunkles, englisches Ale. Ich dachte erst, das sei Altbier, war's aber nich'." Wie viel Steeler steckt eigentlich noch in Axel Rudi Pell, will ich in Bezug auf seine Vorgängerband wissen, beiße aber in diesem Falle auf Granit: "Eigentlich gar nichts! Ich sage immer, Steeler waren meine Lehrjahre. Und seit meinem ersten Soloalbum geht es halt richtig professionell zu Werke. Mein neues Material ist einfach besser, deswegen spiele ich auch keine Steeler-Songs mehr. Das sollte man sich für eine etwaige Steeler Re-Union aufsparen - die aber auch wirklich kein Mensch braucht."
Ganz natürlich
von Markus Eck (30.09.2008)Gibt es im Melodic Power Metal- und Heavy Rock-Bereich überhaupt noch Saitenkünstler, die von ihrem eigenen Spiel unheilbar besessen sind? Also solche, die letztlich durch genau diesen Umstand unsagbar gute Kompositionen zustande bringen? Schmerzlich...
WeiterlesenGibt es im Melodic Power Metal- und Heavy Rock-Bereich überhaupt noch Saitenkünstler, die von ihrem eigenen Spiel unheilbar besessen sind? Also solche, die letztlich durch genau diesen Umstand unsagbar gute Kompositionen zustande bringen? Schmerzlich wenige. Einer davon ist zweifellos dieser populäre blonde Überzeugungstäter - Jahr für Jahr bringt er unter seinem Namen nun schon seit 1989 immer wieder brillante Alben auf den Musikmarkt. Auch der neue Studiolangspieler "Tales of the crown" trägt die unverkennbare kreative Handschrift von Ausnahmetalent Axel Rudi Pell - zusammen mit seiner treuen Band bietet euch der begnadete Bochumer Gitarrenspezialist aktuell mal wieder ein wundervolles Hörerlebnis dar, welches nicht nur aufgrund seiner immensen Eingängigkeiten eine große Genre-Bandbreite abzudecken imstande ist.
"Dieses Jahr feiern wir als Bandbesetzung unser zehnjähriges Beisammensein", freut sich Axel über die beständige Assistenz seiner Mitmusiker. Respekt - eine ganze Dekade ohne irgendeine Rotation des Line Up-Karussells vollbringen auch nur noch die allerwenigsten Gruppen aus der Branche. Wie mir der fingerfertige Blonde im Weiteren zu berichten weiß, hat er erneut sämtliches Material der neuen Platte komplett im Alleingang komponiert. "Und das umfasst alle Songs an sich, sowie die ganzen Gesangsmelodien samt den dazugehörigen Liedertexten. Ich bin eben ein ungemein schöpferisch veranlagter Mensch; keine Ahnung, wo ich das herhabe. Das Ganze fällt mir ehrlich gesagt nicht mal schwer, ich könnte jedes Jahr mit Leichtigkeit ohne Probleme zwei bis drei neue Alben veröffentlichen, welche dabei qualitativ auch recht hochwertig wären. Meine Ideen fliegen mir meistens einfach nur so zu. Jedoch, ich muss dazu in mentaler guter Stimmung sein, sonst kriege ich nichts zustande. Auf Kommando bringt mir das nichts." Gängige Vorstellungen vom Songwriting sind daher gar nichts für unseren Helden aus dem Ruhrpott: "Meine kompositorischen Ideen sammle ich stets auf einem Diktiergerät, welches ich nach Möglichkeit immer dabei habe - immer also, wenn mir eine gute Melodie in den Kopf kommt, singe oder summe ich sie auf Band. So kommen die allermeisten ergiebigen Einfälle zustande, wenn ich überhaupt gar keine Gitarre umgeschnallt habe. Da gab und gibt es wirklich die ungewöhnlichsten Momente, in denen mir tolle Liedideen in den Geist kommen, beispielsweise sogar, wenn ich vom Friseur komme oder mal gerade ein Stück Kuchen esse", bekennt der Sympathikus in aller Herzlichkeit lachend.
Tribut an die Wurzeln
von Lothar Landt (04.07.2007)Knapp ein Jahr ist es her, dass Axel Rudi Pell mit seiner Mannschaft das starke "Mystica"-Album veröffentlicht hat. Und seit dem ist der Gitarrenhexer nicht untätig gewesen. Nach einer Headliner-Tour und Festivaldates gibt es mit "Diamonds unlocked" ...
WeiterlesenKnapp ein Jahr ist es her, dass Axel Rudi Pell mit seiner Mannschaft das starke "Mystica"-Album veröffentlicht hat. Und seit dem ist der Gitarrenhexer nicht untätig gewesen. Nach einer Headliner-Tour und Festivaldates gibt es mit "Diamonds unlocked" jetzt ein neues Kapitel, das eher ein Hobby mit Herzensangelegenheit ist. Denn die aktuelle Scheibe enthält ausschließlich Cover-Versionen. "Ich habe in der Vergangenheit ja schon auf meinen regulären Alben Cover-Versionen gehabt und war schon immer ein Fan von Covers", erklärt Axel Rudi Pell die Entstehungsgeschichte des neuen Longplayers. "Und es gab immer mal Songs, die mir so gut gefallen haben, dass ich davon ein Cover machen wollte. Und dann habe ich mal mit meiner Plattenfirma darüber gesprochen und das vorgeschlagen. Die fanden, das sei eine super Idee. Ich habe denen aber gesagt, dass das trotzdem nach Axel Rudi Pell klingen wird. Denn wenn man die Songs 1-zu-1 nachspielt, dann braucht man kein Cover-Album machen. Ein paar Songs haben wir ja auch umarrangiert." Recht hat er, denn die zehn Songs klingen voll nach A.R.P.! Er hat den Stücken seinen Stempel aufgedrückt, was sicherlich auch an seiner starken Band liegt. Überraschend ist aber auch, dass der bekennende Blackmore-Fan seinem Vorbild nicht huldigt. Einen Deep Purple- oder Rainbow-Song sucht man vergebens auf "Diamonds unlocked". "Ich habe absichtlich keinen Blackmore-Song auf das Album genommen. Viele haben das erwartet, aber das wäre viel zu offensichtlich", so Axel. "Meine musikalische Ausrichtung tendiert sowieso schon Richtung Deep Purple und Rainbow mit Dio. Dann heißt es wieder, die Blackmore-Kopie, und das wollte ich nicht. Deswegen habe ich nur Songs, die damit überhaupt nichts zu tun haben." Trotzdem ist das Experiment absolut gelungen. Gerade die "Love gun"-Version ist exzellent. Aber auch Stücke wie "Warrior" (Riot), "Heartbreaker" (Free), "Won't get fooled again" (The Who) oder "In the air tonight" (Phil Collins) wissen zu überzeugen. Und eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen! "Ich habe viel mehr Songs auf meiner Liste gehabt, als es auf das Album geschafft haben. Deswegen bin ich mir sicher, dass es irgendwann Volume 2 gibt, falls ,Diamonds unlocked' halbwegs erfolgreich wird. Denn die Auswahl war relativ schwierig. Irgendwann hatte ich vier bluesorientierte Songs und musste mich halt für einen entscheiden. Und da habe ich jetzt ,Heartbreaker' von Free genommen. Das sind Songs, die ich schon gekannt habe, bevor ich mich wirklich mit Musik beschäftigt habe." Auf Tour wird A.R.P. mit "Diamonds unlocked" nicht gehen. Da ist weiterhin "Mystica" angesagt. Und nach den erfolgreichen Sommer-Festivals sind für November weitere Headliner-Shows angedacht. Erst danach geht es wieder ans Songwriting und ins Studio, um ein neues A.R.P.-Album mit eigenen Songs an den Start zu bringen. Das sind doch gute Aussichten für alle Fans des Wattenscheiders. Und "Diamonds unlocked" wird die Wartezeit perfekt verkürzen!
ZITAT
"Und eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen!"
von
Axel Rudi Pell
Man kann keinen Schlussstrich ziehen!
von: Olaf Plotke
vom: 15.01.2004
20 Jahre im Geschäft: Axel Rudi Pell denkt nicht ans Aufhören. Kinder,
wie die Zeit vergeht: Vor genau 20 Jahren nahm Axel Rudi Pell mit der
Band ...
Weiterlesen
Axel Rudi Pell
Man kann keinen Schlussstrich ziehen!
von: Olaf Plotke
vom: 15.01.2004
20 Jahre im Geschäft: Axel Rudi Pell denkt nicht ans Aufhören. Kinder,
wie die Zeit vergeht: Vor genau 20 Jahren nahm Axel Rudi Pell mit der
Band Steeler sein erstes Album auf, heute ist er 44 Jahre alt und präsentiert
mit "Kings & queens" sein x-tes Solo-Album. Ans Aufhören denkt er noch
lange nicht.
"Ich mache solange Musik, wie es mir Spaß macht! Und das kann mit Sicherheit
noch sehr sehr lange dauern, denn Musik ist mein Lebenselixier! Was das Alter
angeht, mache ich mir keine Sorgen, guck Dir mal die Stones an - die
sind ja noch eine ganze Generation älter als ich! Und die meisten anderen etablierten
Hardrocker sind ja auch älter und noch aktiv, wenn ich da etwa an die Scorpions,
Judas Priest, AC/DC, Iron Maiden, Black Sabbath,
David Coverdale, Dio oder Ozzy denke. Ich glaube, man kann
wirklich keinen Schlussstrich ziehen. Das wäre ja so, als wenn man einem Kind
sein Lieblingsspielzeug wegnehmen würde",
sagt Axel Rudi Pell im Gespräch mit EMP. Das neue Album bietet wieder
Axel Rudi Pell pur. Seinem Stil ist der Gitarren-Held stets treu geblieben.
"Ich denke, dass dieses Album noch mehr den typischen Pell-Stil festigt
und dass der Sound noch ausgereifter ist als beim Vorgänger."
Ein radikaler Stilwechsel kommt für ihn nicht in Frage - einem Trend will
Axel Rudi Pell auf keinen Fall hinterher hecheln. Bei ihm wissen die
Fans, was sie bekommen. Ein Experimentalalbum wird es von ihm nicht zu hören
geben.
"Selbst wenn es nur noch eine Handvoll Leute auf diesem Planeten geben würde,
die meine Mucke cool finden, würde ich den Stil niemals ändern wollen, nur um
vielleicht mehr Scheiben zu verkaufen",
sagt er und man glaubt es ihm aufs Wort. Und so entführt uns auch "Kings
& queens" wieder in eine magische Fantasy-Welt, diesmal allerdings deutlich
Mittelalter-orientierter als bei anderen Pell-Alben. Die Mittelalter-Thematik
schlägt sich in den Texten, aber auch in einigen Melodien des Albums deutlich
wieder. Die Texte sind Pell wichtig, er will nicht in die Beliebigkeit
abrutschen, aber die Musik steht für ihn im Vordergrund:
"Sie kommt aus meinem tiefsten Herzen. Ich kann nicht anders. Und sie spiegelt
auch genau meinen Stil wieder."
Sozialkritische Themen also Fehlanzeige?
"Ich sehe mich, bzw. uns, in erster Linie als Entertainer, die unterhalten
und nicht den politischen Zeigefinger erheben wollen. Aber rein abstrakt betrachtet
sind schon einige versteckte Botschaften auf der Platte enthalten",
sagt Axel Rudi Pell. Im April und Mai will Pell mit seiner
Band und der neuen Platte im Gepäck auf Tournee gehen. Dabei wird ihm nachgesagt,
er möge Konzerte nicht sonderlich.
"Das ist ein absolutes Gerücht, dass so nicht stimmt. Wir würden gerne viele
Konzerte hintereinander spielen, aber leider ist das manchmal aus diversen Gründen
nicht möglich. Mike spielt ja auch noch bei Rage, Ferdy
bei Rough Silk und ist jetzt manchmal auch noch solo unterwegs und Johnny
hat in den USA ein ziemlich großes eigenes Computer/Internet-Unternehmen, bei
dem er sich nicht einfach mal für ein paar Monate ausklinken kann. Was ich selber
allerdings auch hasse, ist der Live - Ausverkauf bestimmter Bands, die auf jeder
Toilette mit Stromanschluss spielen. Das kann auf Dauer sehr langweilig werden,
auch für die Fans",
erklärt der Maestro.