ZurückEMPThe unrevealed secret
Lieferbar in ca. 3-5 Werktagen
Artikel wird versendet, sobald er lieferbar ist

Artikelinformationen

KategorieCDs
ThemaBands
GenreHeavy Metal
Medien-FormatCD
Medien-VerpackungJewelcase
Erhältlich seit 02.12.2016
Artikelnummer344220

Fabio Lione, Frontman von Rhapsody Of Fire, schüttelt mit seiner neuen Band Eternal Idol das Debütalbum "The unrevealed secret" aus dem Ärmel. Musikalisch bewegt sich die Scheibe irgendwo zwischen klassischem Metal, symphonischem Rock und einigen progressiven Arrangements! Neben Fabio Lione besteht die Band aus Nick Savio (Ex-Hollow Haze), Giorgia und Camillo Colleluori (beide Hollow Haze) sowie Andrea Buratto (Secret Sphere).

Kundenbewertungen zu "The unrevealed secret"

  • 0
  • 1
  • 0
  • 0
  • 0
Ø 4 Sterne 1 Bewertung
10%

Sag uns deine Meinung zu „The unrevealed secret“ und erhalte innerhalb von 24 Stunden einen 10% Gutschein.
Schreibe eine Kundenbewertung

1 bis 1 von 1 Sortieren nach: Datum | Hilfreich

Geschrieben am:

48 Bewertungen

Fabio Lione mal etwas anders

ETERNAL IDOL – The Unrevealed Secret, 2016 (JC)

ANGRA Frontman Fabio Lione (ex. Rhapsody Of Fire, ex. Athena) hat mit Eternal Idol ein neues Betätigungsfeld gefunden das ihm hörbar richtig Spass macht. Was diesmal anders ist, er teilt sich den Gesang mit der aufstrebenden Giorgia Collelouri (Hollow Haze) deren Stimme mich des öfteren an Anette Johansson (Shiva) erinnert, ihm auf jedem Fall das Wasser reichen kann und somit eine gleichberechtigte Gesangspartnerin ist.
Auf dem musikalischen Sektor wird Meldodic Symphonic Metal auf absolut hohem Niveau geboten.

Los geht es mit dem guten, aber leicht sperrigen „Evil Tears“, was meiner Meinung nach keine perfekte Wahl für den Opener war. Dafür hätten sich andere Songs besser geeignet. Zu „Another Night Comes“ gibt es auch ein Video auf YouTube zu sehen und es war dieser Song der meine Aufmerksamkeit erregte. Eine Midtempo Hymne wo der Refrain schnell im Ohr hängen bleibt und die sich Live sicherlich zum Mitsinghit mausern wird. „Awake In Orion“ birgt tolle Arrangements in sich, büßt dadurch aber einiges an Eingängigkeit ein und muss deshalb öfter gehört werden. Flotter wird es bei „Is The Answer Far From God?“ das ebenso auf dem letzten Album von Nightwish (Endless Forms Most Beautiful) stehen könnte und sich als Anspieltipp wärmstens empfiehlt. An 5. Stelle folgt mit „Blinded“ der bisher progressivste Track und man merkt dass KAMELOT bei Fabio Lione Eindruck hinterlassen haben. „Sad Words Unveiled“ zeigt einmal mehr die kompositorische Klasse dieser Band. Halbzeit.

„Desidia“ geleitet in etwas ruhigere Gewässer, was zumindest in den Strophen und im Mittelteil zutrifft aber der Refrain wird durchaus opulent präsentiert und hinterlässt Eindruck.
Auf „Hall Of Sins“ regiert (aber nicht nur) die Doublebass und zeigt ein weiteres Gesicht dieser Band, wobei mir der Refrain zu sehr auf Breitband getrimmt wirkt. Die Keyboards im Hintergrund verschleiern (schlucken) meiner Meinung nach zu viel von den Gitarren. Aber okay, das ist Geschmackssache.
„Feels Like I'm Dying“, als ich diesen Titel das erste Mal gehört habe, begann ich im Booklet sofort nach der Stelle zu suchen, wo Roy Khan (ex. Kamelot Sänger) als Gast Sänger angeführt ist (was nicht der Fall ist), so ähnlich klingt hier Fabio Lione und auch der Stil von Kamelot ist zweifelsfrei erkennbar. Ausdrucksstark!
„A Song In The Wind“ beginnt sehr balladesk und jagt mir einen Schauer über den Rücken bevor der Song in den Strophen eine agressivere Rhythmik auffährt um wieder im halftime gespielten Refrain zu münden. Sollte man ebenfalls unbedingt anchecken!
„Stormy Days“ verweigert sich mir ein wenig was den Zugang betrifft, es braucht etwas Zeit und der Song strengt ein wenig an, ist aber absolut hörenswert.
Auf „Beyond“ darf Giorgia wieder beweisen was sie kann und macht ihre Sache natürlich extrem gut auch wenn mich der Track selbst nicht so aus den Socken haut wie manche davor das tun.

FAZIT: Nach mehreren Durchläufen machen sich (zumindest bei mir) doch noch Abnutzungserscheinungen bemerkbar. Das Songmaterial wirkt teilweise etwas überladen, die Songs verlieren dadurch etwas an Spritzigkeit und man klingt noch nicht so eigenständig wie es vielleicht sein könnte (sollte). Ich bin nicht ganz der Meinung dass man hier sagen kann, wem Rhapsody Of Fire gefallen der kann hier bedenkenlos zugreifen. Ich empfehle vorher mal reinzuhören denn mich erinnert das des öfteren an eine Mischung aus Kamelot, Shiva und vielleicht noch After Forever (die letzten beiden Alben) und vielleicht noch an Athena, aber ROF kommen mir gar nicht in den Sinn.

In meiner Wertung kommen zum Abzug der Zeitfaktor (Abnutzungserscheinung) und der Störfaktor (fehlende Eigenständigkeit) um einer Objektivität näher zu kommen.

Punkte: 5,58 von 7,00 (inkl. -0,25 ZE/-0,25 ST)
(5/7/5/7/7/7/6/5/7/7/5/5)
Gut, absolut hörenswert – sehr gut, herausragend

Oder 3,98 von 5,00

War diese Bewertung hilfreich für dich?

Gib deinen Kommentar unten ein:

1 bis 1 von 1