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Artikelinformationen

KategorieCDs
ThemaBands
GenreGothic Metal
EditionRe-Release
Medien-FormatCD
Medien-VerpackungDigipak
Erhältlich seit 10.06.2013
Artikelnummer263593

Kundenbewertungen zu "Aégis"

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Gothic-Metal mit Hang zum Pop.

"Aoede" war der Auslöser, mir das Album zuzulegen.
Auf einem Sampler gehört, dachte ich zuerst nach, wer das ist. Klang wenig nach dem "Tanz der Schatten". Theatre of Tragedy. Aha.
Ich konsumierte den Track wie eine Maxi-Single. Die Melodien gingen mir nicht mehr aus dem Kopf.
Selbst wenn der Refrain fast etwas zuviel prolongiert wird am Schluß, die schöne Melodie will man immer wieder hören.
Ähnlich geht es einem bei so Tracks wie "The Sun & The Rainfall" von Depeche Mode oder "The Diamond Sea" von Sonic Youth. Sie gehen direkt zum Bauch und von dort in den Kopf. Eine melancholische, aber dennoch schon ein bisschen heitere Melodie, ähnlich wie bei dem "Wish"-Album von The Cure.
Mit dem Unterschied, dass bei "Aegis" verschiedenste Keyboardklänge mit harten, aber weder rasenden noch walzenden Gitarrenriffs kombiniert werden. Eher vom Härtegrad wie bei Type O Negative oder Paradise Lost. Den zweitgenannten sind viele Bands auf ihrem Weg vom langsamen Death-Metal auf dem Debut "Lost Paradise" bis zum dunklen Synthie-Pop von "Host" gefolgt. Auch Theatre of Tragedy sind immer mitgegangen, dicht auf den Fersen und empfänglich für neue Ansätze. Im Gegensatz zum Vorgänger "Velvet Darkness They Fear" verschwindet Raymond Rohonyis Grunzen und Sprechen und wird über weite Strecken von einem etwas theatralischen, leicht melodischen, fast gesprochen wirkenden Gesang abgelöst, der sich mit Liv Kristines engelsgleicher Feenstimme "duelliert". In "Aoede" ist die Kombination von den Stimmen der beiden, die Melodie und die Kombination aus langsamen, rotierenden Riffs und opulenten Keyboards, welche von Klavier über verhallende Töne, von Streichern bis zu atmenden Art of Noise-Keyboards variieren, am besten gelungen. Aber "Aoede" ist einer unter mehreren Höhepunkten; nicht der einzige Song, der sich wunderbar in die Gehörgänge schraubt. Im Vergleich zu Nightwish sind Theatre of Tragedy weniger "stadiontauglich", sie gehen das Ganze vielleicht eine Spur differenzierter an und nähern sich so Strukturen und Klanggebilden, welche Kate Bush auf ihrem "Hounds of Love"-Album (einem der besten Alben der Popgeschichte) ausprobiert hat. Weitere catchy Songs sind z.B. "Cassandra", "Poppea" oder "Lorelei", welche wie alle Songs verschiedene Frauenrollen im tragischen Theater thematisieren. Wem Nightwish oder Within Temptation zu opernhaft und zu wenig poppig sind, der höre "Aegis" von Theatre of Tragedy.

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